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Thema: Trauer!
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erstellt am 23.12.2002 um 22:35 Uhr von The Magical Guardian

Weihnachten ist zwar ein Fest der Freude, aber für viele auch sehr traurig. Daher meine Frage:
Wie trauert ihr so?
Verkriecht ihr euch monatelang in euch selbst, geht ihr damit offen um oder wie?

Ich persönlich trauere recht öffentlich. Wenn mir was nahe geht, dann zeig ich das auch, und wenn mit die Tränen kommen such ich jemanden in der Nähe den ch n iss besser kenne, und heul mich da aus. Hat häufig etwas sehr befreiendes, da die Leute dann auch wissen, wie sie auf einen reagieren sollen.

erstellt am 23.12.2002 um 23:25 Uhr von Jhaan

Halb und halb, ich verkrich mich dann lieber und mach mit Deprimucke so richtig fertig (k.A. warum aber ich kann dann nix Anderes hören).
Situationsabhängig gibts 'nen guten Kumpel mit dem ich auch mal drüber rede. Wenn ich raus muss (Uni etc.) zeige ich das aber auch öffentlich.

erstellt am 24.12.2002 um 00:01 Uhr von Vampire

Ich trauere gar nicht. Ich hab schon seid Jahren nicht mehr getrauert. Vor Jahren ist mein Wau-Wau gestorben und ein paar Jahre davor hat mein Kaninchen den Löffel abgegen. Damals war ich 7 oder 8. Ich kann nur schätzen aber ich glaube ich war seid 5-8 Jahren nicht mehr traurig.

erstellt am 24.12.2002 um 00:09 Uhr von Wanderer

bist ja ein ganz ein harter. :sblink:

erstellt am 24.12.2002 um 01:18 Uhr von el lobo

naja, richtig traurig war ich schon länger nicht mehr.
oder besser gesagt: ich befinde mich in nem leichten dauerdeprizustand. nicht zu viel vom leben erwarten, dann kannst du nicht enttäuscht werden.

aber wenn ich traurig bin, höre ich musik (balladen, oder metalsongs), das hilft eigentlich immer.

erstellt am 24.12.2002 um 01:56 Uhr von Llyan

ich bin ewig deprimiert, auch wenn ich versuche, das immer zu verstecken...
@den ganz harten(jhaan?): ich glaub du warst zu traurig zum traurig sein, oder es war die einfach alles egal, is bei mir ab und zu auch so...

erstellt am 24.12.2002 um 02:36 Uhr von Layana

Als mein Grossvater starb, war ich einen Tag lang betäubt, den nächsten Tag wütend über das Schicksal, den dritten Tag habe ich nur noch geheult. Danach heulte ich noch einige Tage lang ein wenig, wenn es mich gerade überkam...

Und nun trauere ich um einen Kumpel, den ich leider nicht so gut gekannt habe, wie er es verdient hätte... darum verarbeite ich seinen Tod eher durch stille Trauer und tiefe Nachdenklichkeit ...

Ich rede auch oft mit Leute über die verstorbenen Personen, das erleichtert mich irgendwie.

erstellt am 24.12.2002 um 03:03 Uhr von Vampire

Das nächste was mir einen Grund zum Trauern geben wird, wird warscheinlich der Tod meiner Großeltern mütterlicherseits sein. Vorher werden wohl die Eltern meines Vaters sterben aber das wird mir nicht allzu nahe gehen da ich mit denen nur eine Beziehung habe die man höchstens als Bekannte bezeichenen kann.

erstellt am 24.12.2002 um 03:45 Uhr von Avantenor

Zynismus, Sarkasmus, Galgenhumor. Hilft meistens (aber leider auch nicht immer).

erstellt am 24.12.2002 um 04:51 Uhr von Angelo P. Diabolo

Ich bin ein Teil, dieses Universums. Das heisst, dass ich ein Teil von euch allen bin. Deshalb macht jeder Tod meiner Art, egal ob seelisch oder körperlich traurig, aber das hat nichts mit dem derzeitigen (für mich heuschlerischen) Fest zu tun, sondern ist das ganze Jahr über so.

Ich denke, dass man dies akzeptieren muss, um im Leben vorran zu kommen...
...ich kann aber nur für mich sprechen!

Macht euch begreiflich, dass ihr eine Teil des Universums seid und das Universum ein Teil von euch ist, da ihr die geballte Kraft des Urknalls nach mehr als 4 Milliarden immer noch in euch tragt und das Leben wird erträglicher...

Die meisten weinen am Ende, denn sie Erkennen ihre Grösse nicht. Feind deiner Selbst, du bist kein Gegner für mich...

erstellt am 24.12.2002 um 09:58 Uhr von Mafio

Trauer ist nicht dazu da um euch traurig zu machen sondern um euch sachen bewusst zu machen.

Warum seid ihr traurig?
Findet das Problem und packt es an...

erstellt am 24.12.2002 um 12:29 Uhr von Neithan

Avantenor schrieb am 24.12.2002 um 03:45 Uhr:

Zynismus, Sarkasmus, Galgenhumor. Hilft meistens (aber leider auch nicht immer).


Das dürfte die letzten paar Jahre erklären:D

@Mafio: So isses. Probleme sind zum lösen da.:)

erstellt am 24.12.2002 um 12:34 Uhr von Jhaan

Avantenor schrieb am 24.12.2002 um 03:45 Uhr:

Zynismus, Sarkasmus, Galgenhumor. Hilft meistens (aber leider auch nicht immer).

Dem kann ich mich nur voll und ganz anschließen. (oder *unterschreib* wer mich von woanders kennt. :D)

erstellt am 24.12.2002 um 14:32 Uhr von David Katzenschütz

Mafio schrieb am 24.12.2002 um 09:58 Uhr:

Trauer ist nicht dazu da um euch traurig zu machen sondern um euch sachen bewusst zu machen.

Warum seid ihr traurig?
Findet das Problem und packt es an...


Genau! Wenn ein lieber Verwandter oder Freund stirbt, dann findet man das Problem und löst es, gell?


erstellt am 24.12.2002 um 15:04 Uhr von -Duke-

Wenn ich trauer werd ich zimlich still und nachdenklich.
Ich denk dann immer über Gott und die Welt nach.
Zurückziehn und die öffentlichkeit meiden ist dann angesagt.
Meistens werde ich dann auch von allen gemieden weil ich dann leicht agresive auf alles und jeden reagiere.
Dazu verbreite ich in der näheren Umgebung düstere Untergangs Stimmung, wenn na versteht.


erstellt am 24.12.2002 um 15:11 Uhr von Jandor

-Duke- schrieb am 24.12.2002 um 15:04 Uhr:

Wenn ich trauer werd ich zimlich still und nachdenklich.
Ich denk dann immer über Gott und die Welt nach.
Zurückziehn und die öffentlichkeit meiden ist dann angesagt.
Meistens werde ich dann auch von allen gemieden weil ich dann leicht agresive auf alles und jeden reagiere.
Dazu verbreite ich in der näheren Umgebung düstere Untergangs Stimmung, wenn na versteht.


jau, so in etwa gehts mir dann auch imma. allerdings reagiere ich nicht gereizt oder agresiv, eher gleichgültig.
ich ziehe mich dann sehr in mich selbst zurück oder rede mit einer guten freundin. das kann ich allerdings auch nicht immer, wenn ich traurig bin, da ich diesen zustand sehr oft habe.
so denke ich viel nach, über das leben, über das sterben, über das schicksal,...

erstellt am 24.12.2002 um 21:04 Uhr von Ecthelion

tja traurig ... das letzte mal als meine ratten gestorben sind, dass war am 2.8.2001 und am 22.11.2002 ... ich trauere heute noch um beide ;(

erstellt am 24.12.2002 um 21:10 Uhr von Mafio

David Katzenschütz schrieb am 24.12.2002 um 14:32 Uhr:

Mafio schrieb am 24.12.2002 um 09:58 Uhr:

Trauer ist nicht dazu da um euch traurig zu machen sondern um euch sachen bewusst zu machen.

Warum seid ihr traurig?
Findet das Problem und packt es an...


Genau! Wenn ein lieber Verwandter oder Freund stirbt, dann findet man das Problem und löst es, gell?



Klar, werd dir bewußt warum du darüber so traurig bist...

erstellt am 24.12.2002 um 22:49 Uhr von Ecthelion

unter anderm weils bessere freunde als meine "echten" "freunde" waren, wenn du mich meinst mafio

erstellt am 25.12.2002 um 03:16 Uhr von Angelo P. Diabolo

Interessant...
Freunde, was ist denn das?

erstellt am 25.12.2002 um 03:22 Uhr von Ecthelion

tja definieren kann ichs nicht wirklich ... aber nen echten freund hab ich bisher noch nicht getroffen ... naja vielleicht ... einen ...

erstellt am 25.12.2002 um 14:03 Uhr von Mafio

ist ja echt traurig wie im Arsch ihr alle seid... :D

Fröhliche Weihnachten ihr Säcke....

Jugend trainiert für Silvester!

erstellt am 25.12.2002 um 14:11 Uhr von Avantenor

Mafio schrieb am 25.12.2002 um 14:03 Uhr:

ist ja echt traurig wie im Arsch ihr alle seid... :D

Fröhliche Weihnachten ihr Säcke....

Jugend trainiert für Silvester!

Ich hätte es zwar etwas freundlicher ausgedrückt, aber ich gebe Mafio grundsätzlich recht. :D
Ein bißchen Optimismus hat noch keinem geschadet.

@Angelo: Gute Freund sind immer für einen da, dann wenn man sie am nötigsten braucht. Sie geben einem Halt und trösten, vermitteln Freude und Mut. Dito

erstellt am 25.12.2002 um 16:23 Uhr von Jhaan

Mhh, Optimismus ist imho ziemlich schädlich, ich bin mindest einmal zu oft 'auf die Fresse geflogen' weil ich zu optimistisch war, um so ans Leben zu gehen. Gesunder Realismus hat sicher noch keinem geschadet. ;)

erstellt am 25.12.2002 um 16:26 Uhr von Avantenor

Und ich wäre oftmals nicht mehr aufgestanden. ;)
Realistisch sein ist wichtig, aber der Optimist denkt an die Zukunft, nicht an die Gegenwart.

erstellt am 25.12.2002 um 17:11 Uhr von Angelo P. Diabolo

@Avantenor:

Dessen bin ich mir bewusst, genauso wie der Tatsache, dass man im Leben (wenn es richtig, richtig, richtig gut läuft) 5 bis 10 dieser Personen trifft...

P.S.: Wofür stand das Dito?

erstellt am 25.12.2002 um 19:32 Uhr von Ecthelion

hmm naja dann pack ich mal meine federboa aus :D

so wer weiss jetzt NICHT was eine federboa ist ?

erstellt am 25.12.2002 um 20:12 Uhr von The Magical Guardian

*ekv ignorier*
Ansonsten: Stimmt. Deprimucke is was wunderbares. Besonders wenn man weiß, man muss heulen kann aber nich, dann hilft das definitiv. Aber auch ansonsten.

erstellt am 25.12.2002 um 20:42 Uhr von Jandor

*ekv ebenfalls ignoriert*

The Magical Guardian schrieb am 25.12.2002 um 20:12 Uhr:

Ansonsten: Stimmt. Deprimucke is was wunderbares. Besonders wenn man weiß, man muss heulen kann aber nich, dann hilft das definitiv. Aber auch ansonsten.


stimme ich dir schon zu. allerdings zieht mich solche mucke nur noch weiter runter. ich weiß das zwar, höre sie aber dann trotzdem. sollte man vielleicht nicht, aber egal...

erstellt am 25.12.2002 um 21:00 Uhr von Karras

Ich glaub das machn viele Leute so, habs auch schon des öfteren so gemacht.

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