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Autor Druckansicht   Thema: Was lest ihr zurzeit?
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Lavernac

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erstellt am 29.05.2009 um 15:40 Uhr       Zitatantwort        #1576504

Cody McFadyen - Das Böse in uns

"Naja, liesst sich so weg" waren die Worte meiner Liebsten bezüglich meiner Frage ob das Buch denn lohnen würde und die Formulierung passt recht gut.

Ein literarischer Whopper so zu sagen. Ist dick und aufgebläht, hat irgendwie ne Spur Geschmack - aber auch nicht so richtig und wenn man fertig ist denkt man man hat nix gegessen.

Hat mir die "Blutlinie" von CMF noch gut gefallen muss ich bei dem Buch echt passen. Keine Wendung, kaum Spannung und viel zu viele Seiten die Zeit rauben und überflüssig sind. Wo ich nicht hinter gekommen bin ist der Grund warum ich es trotzdem weitergelesen habe.

Ich rate dringend vom Lesen ab, es sei den man ist auf der brühmten Insel gestrandet und hat nix anderes bei sich ... aber selbst da ist dann wohl der Sternenhimmel interessanter.

--
momentaner Tonträger #1 - Stiff Little Fingers - Hanx!

Murthag

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erstellt am 04.06.2009 um 16:41 Uhr     ICQ (auf Anfrage)  Zitatantwort        #1578397

Habe gestern Solaris von Stanislaw Lem beendet und bin wirklich sehr enttäuscht... ich verstehe nicht, warum so viele was an dem Autor finden... klar ich muss ihm zu gute halten, dass er tolle neue Ideen gebracht hat, aber er schafft es nicht ansatzweise einen Spannungsbogen aufzubauen...

ich habe fast eine Woche an den paar Seiten gehangen... es war so langweilig, dass ich nie mehr als ein paar Seiten am Stück gelesen habe... und als es dann interessant wurde, hört es einfach auf...

ich denke als Grillanzünder ist dieses Buch viel eher geeignet...

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Inzwischen bin ich an: MAGIE von Trudi Canavan... zwar noch auf den ersten Seiten(heute Morgen im Zug angefangen), aber bis jetzt gefällts mir...

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Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.
---Benjamin Franklin

juh

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erstellt am 08.06.2009 um 21:05 Uhr       Zitatantwort        #1579612

Solaris fand ich auch langweilig, zu psychologisch. Kurzweilig sind hingegen die Sterntagebücher und Der Futurologische Kongress.
Lavernac

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erstellt am 08.06.2009 um 21:25 Uhr       Zitatantwort        #1579618

Juhu.

Endlich, zwar immer noch im Mordundtotschlags - Genre, habe ich was gefunden dass mir richig, richtig und nochmals richtig gut gefällt. Natürlich wieder aus Svergie ...

Åke Edwardson - Rotes Meer

Kriminalistisch sticht die Story bisher gar nicht so hervor, aber sprachlich ist hier fast jeder Dialog ein kleines Kunstwerk.

Insofern gehe ich gar nicht auf den Inhalt ein und empfehle das Buch jedem der sprachliche Feinheiten mag.

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momentaner Tonträger #1 - Stiff Little Fingers - Hanx!

Usul

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Gilde/Clan:
Respect Sieg Wahrheit!

erstellt am 08.06.2009 um 21:27 Uhr     ICQ 239152526  Zitatantwort        #1579621

Das ist die Krux bei Lém. Die von juh genannten Bände um Ijon Tichy sind fantastische SF. Die restlichen Romane & Erzählbände, die ich gelesen habe, finde ich dagegen äußerst mittelmäßig, als da wären:

Die Astronauten
Die Jagd
Terminus
Die Untersuchung
Solaris

Übrigens ist SOLARIS auch eines der wenigen Beispiele, wo die Film-Umsetzung viel besser ist, als die Romanvorlage.

Tarkovski ist überhaupt ein Genie gewesen. Ich kann jedem nur diesen Film ans Herz legen und dazu natürlich auch Stalker, der sich an der SF-Parabel 'Picknick am Wegesrand' der Strugatzkis orientiert.

Gerade beendet...'The stars my destination' von Alfred Bester (zu deutsch: Tiger! Tiger!). Sein ohne Zweifel bestes Werk.

Gerade dabei zu beenden: Ursula K. LeGuin 'Die Zwölf Striche der Windrose'. Ein Erzählband , dessen Niveau mich anhand des Leumunds der Autorin negativ überrascht. Finde ich tierisch fad und ich möchte jetzt nicht machoesk klingen, aber SF ist nach meinem Empfinden ein zutiefst männliches Genre. Kühl, technokratisch, wissenschaftlich, düster, wohingegen Frauen eher ein Händchen für die "wärmere" Fantasy haben. (Sieht man ja auch an Rowling, Funke usw.)

Da LeGuin ihre SF mit Fantasy durchwebt und ich Fantasy nicht gerne lese, ist das leider nicht mein Fall.

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Gerade in der PS3: Fallout New Vegas
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Caine

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erstellt am 09.06.2009 um 09:27 Uhr       Zitatantwort        #1579695

Gerade beendet Cormac McCarthy - The Road

(aus einer Amazon Rezension geklaut)
Ein Vater und sein Sohn durchqueren ein postapokalyptisches Amerika. Alles ist verbrannt, der Himmel ist verdunkelt, es ist kalt, die meisten Tiere und Pflanzen haben nicht überlebt. Beide folgen einer Straße mit dem Ziel, die Küste zu erreichen. Sie wissen zwar nicht, was sie dort erwartet, hoffen aber, dort den kommenden Winter in einem toten Land zu überstehen. Sie tragen nur ihre Kleidung und Rucksack am Leib, schieben einen Einkaufswagen mit dem nötigsten vor sich her und haben einen Revolver mit den letzten beiden Patronen griffbereit, um ihrem Leben notfalls ein Ende zu setzen.

Dieses Buch des Autors, der u.a. mit "No Country for Old Men" bekannt wurde, ist übrigens mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnet worden. Die Geschichte ist düster, trostlos aber trotzdem nicht hoffnungslos. sie zeigt auf, wie der Mensch selbst unter schrecklichsten Bedingungen immer noch "menschlich" bleiben kann. In einer Story, in der Stephen King christliche Motive von Moral und "dem Guten" mit dem Holzhammer eingearbeitet hätte, hat McCarthy es geschafft, seine Aussage so perfekt einzubetten, dass man sich nie dadurch belästigt fühlt. Denn der Roman ist eindeutig religiös geprägt, aber mit so sanfter Hand, dass es kaum auffällt. Ganz große Literatur!

Gerade begonnen: Andrzej Sapkowski - Zeit der Verachtung um die düsteren Bilder von The Road aus meinem Kopf zu vertreiben

--
- Na, Sie werden doch wohl wissen, ob Ihr Enkelkind ein Junge oder ein Mädchen ist?
- Wieso?
- Wie heißt denn das Kleine?
- Hoppenstedt. Wir heißen alle Hoppenstedt.


juh

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erstellt am 09.06.2009 um 19:15 Uhr       Zitatantwort        #1579975

jupp, [Externer Link - Bitte einloggen oder registrieren]. Ich kenne eine Menge postapokalyptischer Romane, aber The Road ist eine Klasse für sich.
Jhaan

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[DQRI]

erstellt am 09.06.2009 um 19:27 Uhr   Homepage besuchen    Zitatantwort        #1579978

Und wird offenbar noch dieses Jahr als Film in die Kinos kommen...

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Die Menschen sind heutzutage nicht schlechter, als sie früher waren. Nur die Berichterstattung ist gründlicher geworden. (William Faulkner)

Wodrig

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erstellt am 09.06.2009 um 22:53 Uhr       Zitatantwort        #1580109

Derzeit lese ich (wieder einmal ) Die Commonwealth-Saga von Peter F. Hamilton.

Wer den Armageddon-Zyklus mochte wird die Commonwealth-Romane von Gevatter Hamilton lieben.

Wer storymäßig eine tiefgründige philosophische Offenbarung sucht, der wird hier leider nicht fündig. Dafür bekommt man eine solide Space-Opera mit allem was dazu gehört geboten.

Ohne zuviel aus dem Inhalt zu spoilern, zitiere ich mal den "Kladdentext":
"Wir schreiben das Jahr 2380. Das intersolare Commonwealth, ein etwa 400 Lichtjahre durchmessendes Raumgebiet, birgt über 600 Welten. Sternenschiffe sind überflüssig geworden, denn die Planeten sind durch ein Netz aus Wurmlöchern miteinander verbunden. Am äußeren Rand des Commonwealth beobachtet ein Astronom das Unmögliche: Ein Stern verschwindet einfach – vom einen Moment auf den anderen. Da er zu weit vom nächsten Wurmloch entfernt liegt, wird eigens ein überlichtschnelles Schiff gebaut. Seine Mission: herauszufinden, ob das Phänomen eine Bedrohung darstellt. Bald stellt sich heraus, dass es nie eine größere Bedrohung für die Menschheit gab ..."

Für Sci-Fi-Fans lohnt sich das Reinschnuppern allemal


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"If everything is real...then nothing is real as well."

Caine

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erstellt am 10.06.2009 um 09:10 Uhr       Zitatantwort        #1580264

Jhaan schrieb am 09.06.2009 um 19:27 Uhr:

Und wird offenbar noch dieses Jahr als Film in die Kinos kommen...

[Externer Link - Bitte einloggen oder registrieren].

Ja, habe ich auch gelesen. Der Trailer sieht vielversprechend aus, finde ich.

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Necris

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Österreicher aus Überzeugung

erstellt am 12.06.2009 um 13:50 Uhr       Zitatantwort        #1581039

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Grade angelesen und muss sagen, ein sehr ketzerisches Buch, aber sehr gut. Kriege von den ersten Seiten so Kopfweh, weil alles darin gut reflektiert und stimmt.

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tag 30: der gefallene apfel ist nicht zu seinem baum zurückgekehrt. muss sowas wie eine art abnabelungsprozess sein, eine rebellische phase in der jugend eines jeden apfels. -Private81

Serinir

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erstellt am 12.06.2009 um 16:09 Uhr eMail schreiben  Homepage besuchen  ICQ 175835951  Zitatantwort        #1581062

Islandglocke von Halldor Laxness.

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"You can't make an omelette without ruthlessly crushing a dozen of eggs beneath you stell boots and then publicly disemboweling the chickens that laid them as a warning to others."

Lavernac

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erstellt am 12.06.2009 um 16:45 Uhr       Zitatantwort        #1581066

Necris schrieb am 12.06.2009 um 13:50 Uhr:

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Grade angelesen und muss sagen, ein sehr ketzerisches Buch, aber sehr gut. Kriege von den ersten Seiten so Kopfweh, weil alles darin gut reflektiert und stimmt.


Danke, so einen Tipp habe ich gebraucht. Werd ich mir sicher mal geben.


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Zinober

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erstellt am 17.06.2009 um 13:43 Uhr     ICQ 551034445  Zitatantwort        #1582351

"Das Jagdgewehr" von Yasushi Inoue
Hat 97 Seiten und dient für mich als Abwechslung und als Möglichkeit über den Tellerrand meiner üblichen Bücher zu blicken. Gefällt mir bis jetzt auch ganz gut.
Im Buch geht es um einen Mann, über dessen Leben man praktisch durch drei Briefe etwas erfährt. Die Briefe sind von seiner Frau, seiner Geliebten und deren Tochter.

--
You can, but you must not.

Keandra

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erstellt am 17.06.2009 um 14:03 Uhr     MSN Messenger silbernitrat81@hotmail.de  Zitatantwort        #1582361

Knochen zu Asche von Kathy Reichs.

Wer Gerichtsmedizin und Anthropologie mag, wird diesn Fortsetzungsroman aud der Reihe sicher mögen.
Kann diesen Band wie die davorigen empfehlen.


--
Mancher Patient ist normaler als sein Psychiater.
Aber ihre Lebenslage ist nicht gleich.
Professor Dr. Josef Vital Kopp, (1906 - 1966), Schweizer Theologe, Kirchenrebell, Humanist, Romanautor

Jhaan

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Gilde/Clan:
[DQRI]

erstellt am 04.07.2009 um 00:29 Uhr   Homepage besuchen    Zitatantwort        #1587326

Ich habe Simonow (endlich) abgeschlossen. Am Ende tat ich mich etwas schwer, wobei das ganz zum Schluss des dritten Bandes wieder legte, lag aber wohl auch daran, dass ich abends meist zu müde war, um mehr als eine Seite zu lesen und das ist dann eben nicht so sinnvoll. Grundsätzlich sehr empfehlenswert zu lesen, grade weil die Bücher aus den 50ern sind und dennoch recht kritisch mit der Führungspolitik der Sowjetunion während des Krieges umgehen.

Das Nächste wird jetzt "House of God" von Samuel Shem. Gehört wohl mehr oder minder zur Standardlektüre unter medizinischem Personal. Der Autor verarbeitet darin seine eigenen Erfahrungen als Assistenzarzt in einem US-Krankenhaus.

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Die Menschen sind heutzutage nicht schlechter, als sie früher waren. Nur die Berichterstattung ist gründlicher geworden. (William Faulkner)

C-Real

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Gilde/Clan:
MdA - Der Boss / RPGuides.de (RIP)

erstellt am 04.07.2009 um 10:54 Uhr   Homepage besuchen  ICQ 257806157  Zitatantwort        #1587385

Letztens habe ich das "Das Wunder des San Grennaro" von Sándor Marai gelesen. Ein Buch über Italien, den Glauben an das Wunder und eines welches bis zur Hälfte eigentlich nur eine Ansammlung von Prosa ist, ehe die eigentliche Handlung beginnt. Teilweise etwas langatmig und man muss sich manchmal durchquälen, aber doch sehr interessant und gut, vor allem atmosphärisch.

Jetzt bin ich gerade dabei "Man in the Dark" von Paul Auster im englischen Original zu lesen. Hierbei dreht es sich um einen bettlägerigen Mann, der sich des Nachts Geschichten erzählt. Der Leser steigt in dem Punkt mit ein, als er die Geschichte um Owen Brickle erfindet, der Amnesie-ähnlich in ein fiktives Amerika geschleudert wird, welches nach den Wahlen 2000 in einen Bürgerkrieg geraten ist. Zwischendurch wird das Geschehen immer wieder unterbrochen in der die Hauptperson die Vergangen reflektiert oder das Verhältnis zu seinen Familienmitgliedern, insbesondere zu seiner Enkeltochter, erläutert.
Bisher gefällt mir das Buch sehr gut und ich kann wirklich nicht meckern, auch wenn ich in dem fiktiven Szenario mehr politisches erwartet hätte. Wenn die Qualität weiter so hoch bleibt, wird das ein sehr gutes Ding sein.

--
Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten. - Oscar Wilde

Caine

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erstellt am 09.07.2009 um 09:46 Uhr       Zitatantwort        #1588322

Naomi Klein - No Logo!

(Aus dem Wiki Artikel)

Naomi Klein schildert den „Markenwahn“ unter den weltweiten „westlichen“, d.h. von „westlichen“ Verhaltensweisen geprägten Kindern und Jugendlichen und die Mechanismen, mit denen die Konzerne, die Markeninhaber, die suchtmäßige Gier nach diesen Markenartikeln lebendig erhalten.

Die Autorin setzt sich kritisch mit der wirtschaftlichen Globalisierung auseinander, wie der Verlagerung von Arbeitsplätzen in „Sweatshops“ der Niedriglohnländer: Dadurch dass die Produktion in immer ärmere Länder mit immer billigeren Arbeitskräften verlagert wird, bliebe der Standard der Arbeitsverhältnissen in den Industriestaaten wie z. B. die Sozialversicherung auf der Strecke. Die Produktion von Markenfirmen werde von namenlosen Vertragsunternehmern in zeitlich beschränkt existierenden Fabriken innerhalb von steuerbefreiten oder subventionierten Freihandelszonen geleistet, die Logofirmen, insbesondere Hersteller von Bekleidung und Sportartikeln wie Nike, Gap, Adidas, beschränkten sich lediglich auf die Ausgestaltung der Werbe-Markenartikel.


Ein Buch das vermutlich jeder lesen sollte. Mittlerweile ist die weltweite Empörung über die Sweatshops in Niedriglohnländern im sozialen Gewissen wieder einer gewissen fatalistischen Gleichgültigkeit gewichen. Dennoch ist das Thema aktuell wie nie.

--
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Karras

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erstellt am 09.07.2009 um 10:25 Uhr       Zitatantwort        #1588343

Caine schrieb am 09.07.2009 um 09:46 Uhr:

Ein Buch das vermutlich jeder lesen sollte. Mittlerweile ist die weltweite Empörung über die Sweatshops in Niedriglohnländern im sozialen Gewissen wieder einer gewissen fatalistischen Gleichgültigkeit gewichen. Dennoch ist das Thema aktuell wie nie.


Für die Umwelt/Klimaveränderung interessiert sich ja auch keiner mehr, seitdem wir Wirtschaftskrise haben

--
Karras

Murthag

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erstellt am 09.07.2009 um 14:51 Uhr     ICQ (auf Anfrage)  Zitatantwort        #1588405

Zurzeit lese ich den 2ten Band der Trilogie "Die Drachenkämpferin"... Der Auftrag des Magiers von Licia Troisi.

Wer denkt, dass hier bei Eragon abgekupfert wurde, irrt sich... der erste Eragonband erschien im selben Jahr wie der erste Band dieser Trilogie... die Autorin hat ihre eigenen Ideen... im Gegensatz zu Paolini kopiert sie nicht alles und versucht dies unter einem anderen Namen zu verstecken...
(siehe Paolini: Urgals - Orks; Razzac - Ringgeister... ja ich weiß, ich hab das in einigen Diskussionen verleugnet... reibts mir nicht unter die Nase... Eragon hat mir halt auch gefallen... allerdings nicht annähernd so gut wie diese Reihe..)

Ich habe den ersten Band gestern Nacht in einem Rutsch durchgelesen... so dick war er ja auch nicht.. ca. 380 Seiten... einfach Klasse... jetzt stecke ich mitten im Zweiten...

Die Trilogie besteht aus:

1) [Externer Link - Bitte einloggen oder registrieren]
2) [Externer Link - Bitte einloggen oder registrieren]
3) [Externer Link - Bitte einloggen oder registrieren]

Zum Inhalt:

Im Land des Windes:


Die Aufgetauchte Welt wird nach und nach von einem bösen Tyrannen unterworfen.
Nihal ist eine Halbelfe. Die letzte ihrer Art. Noch weiß sie nichts von ihren Erbe, doch des Nachts wird sie von Geistern ihres toten Volkes heimgesucht. Sie fordern Rache. Noch misst sie den Stimmen in ihrem innern keine Bedeutung bei.

Uns so führt sie eine unbeschwerte Kindheit, von dem Wunsch beseelt eine Kriegerin zu werden.
Doch ihr Schicksal holt sie ein...

---

Mehr will ich erstmal nicht verraten... ich bin nicht gut darin, den Inhalt eines Buches wieder zugeben ohne zu viel zu Spoilern oder eine falsche Atmosphäre zu vermitteln...

Ich kann euch nur empfehlen euch die Reihe mal anzuschauen... sie ist wirklich toll!

--
Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.
---Benjamin Franklin

Ghuzdan

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Gilde/Clan:
Mitternachtswacht

erstellt am 09.08.2009 um 14:42 Uhr   Homepage besuchen    Zitatantwort        #1597059

... trotzdem Ja zum Leben sagen: Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager - von Viktor E. Frankl

Ich bin gerade vor wenigen Minuten mit dem Buch [bzw. den zwei Büchern] fertiggeworden und es war sicherlich eine der interessantesten Lektüre, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Vereint in diesem Buch ist sowohl eine psychologische Betrachung des Lebens in einem Konzentrationslager, da Viktor E. Frank ja selbst in einem war, wie anschließend auch ein Theaterstück, welches sich "Synchronisation in Birkenwald. Eine metaphysische Conférance" nennt. Alles in allem ein sehr aufwühlendes Buch mit unglaublich vielen Dingen, die einen zum Nachdenken anregen. Sollte man gelesen haben.

--
Lasst uns ziehen, uns ruft der Morgen ... [~ Nocte Obducta]

Murthag

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erstellt am 11.08.2009 um 16:36 Uhr     ICQ (auf Anfrage)  Zitatantwort        #1597477

"Little Women" von Louisa May Alcott...

Hab ich mir gekauft, nachdem ich durch Zufall über den Film gestolpert bin... gefällt mir ganz gut und das Englisch ist auch nicht allzu schwer...

Wenn ich so drüber nachdenke... vor 3 Jahren hätte ich dieses Buch auf gar keinen Fall angefasst

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Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.
---Benjamin Franklin

Lavernac

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erstellt am 11.08.2009 um 18:39 Uhr       Zitatantwort        #1597514

Tim Weiner - CIA

Deutlich besser als mein momentanes Gefühl dazu. Ich hab es wohl im falschen Moment gelesen. Das Buch ist brillant recherchiert und deckt einen Fehlschlag nach dem anderen auf und das von Beginn der Organisation an. Es ist auch gut geschrieben, ich kann es also voll empfehlen.

Ich hab nur den Fehler gemacht und es in einer Phase gelesen in der ich an solchen Informationen gar nicht interessiert war und immer auf Paul Cleaves "Der siebte Tod" geschielt habe.

--
momentaner Tonträger #1 - Stiff Little Fingers - Hanx!

RamsesDS

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erstellt am 19.08.2009 um 10:27 Uhr   Homepage besuchen  ICQ 114208097  Zitatantwort        #1599316

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Ist der zweite Teil, seiner auf sieben Bücher ausgelegten "Gentlemen Bastards"-Serie. Das erste Buch, [Externer Link - Bitte einloggen oder registrieren] kann ich ebenso empfehlen. Man muss es allerdings nicht gelesen haben, um dem zweiten Teil folgen zu können.

Locke ist so eine Art Fantasy-Version von Danny Ocean. Ein meisterhafter Dieb und Trickbetrüger, der den Reichen das Geld mit ausgefeilten Plänen aus der Tasche zieht. Geduld, Schauspielkunst und Improvisationstalent sind bei ihm genau so wichtig wie die vielgerühmte Fingerfertigkeit eines echten Diebes. Dabei geht es ihm gar nicht um das Geld, sondern um die Genugtuung, geschafft zu haben woran andere sich nicht einmal heran wagen.

Getreu dem Motto, wer mit dem Feuer spielt, verbrennt sich, landet er dabei immer wieder zwischen den Fronten von Machtkonflikten und muss sich ein ums andere mal wie ein Aal aus einer sicheren Todesfalle winden.

Ich finde die Bücher von Lynch erfrischend, nicht nur weil es keinen typischen "Helden" gibt wie in den meisten anderen Büchern, sondern weil er sich kreativ zeigt und von den 0815-Fantasyschemata abweicht.

--
I'm shadow and light, life and death, pain and pleasure, madness and ingenuity, passion and apathy - I'm a roleplayer.

Caine

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erstellt am 19.08.2009 um 10:37 Uhr       Zitatantwort        #1599322

Das Buch "The Lies of Locke Lamora" hatte ich schon einige Male in der Hand in der Buchhandlung. Vll muss ichs mir nun doch mal kaufen

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- Na, Sie werden doch wohl wissen, ob Ihr Enkelkind ein Junge oder ein Mädchen ist?
- Wieso?
- Wie heißt denn das Kleine?
- Hoppenstedt. Wir heißen alle Hoppenstedt.


DELETED

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erstellt am 07.10.2009 um 08:40 Uhr       Zitatantwort        #1610339

Lese derzeit Bis(s) zum Mittagsstunde. Das erste Buch fand ich ganz okay, und der Schreibstil von Stephanie Meyer rutscht gut die Kehle runter, also hab ich auch mit dem zweiten weitergemacht. Weiß nicht, weshalb, aber irgendwie fesselt mich das Buch.
Private81

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erstellt am 07.10.2009 um 09:32 Uhr       Zitatantwort        #1610365

es gibt da diesen witzigen spruch: "wenn ein buch und kopf zusammenprallen und es hohl klingt, liegt es dann immer am buch?"
nun, bei "biss zum morgengrauen" oder wie das geschimpft wird, müsste die frage normalerweise mit "nein" zu beantwortende frage mit einem heftigsten "ja" beantwortet werden.

ich lese zur zeit mal wieder einen roman aus dem 18.jh. er heißt "Anton Reiser" und ist von Karl Philipp Moritz.

Der Anfang ist für heutige Leserbedürfnisse etwas schwerfällig, da darin wenig gehandelt, sondern vielmehr psychologisch analysiert wird. jedes verhalten der person, jeder habitus, wird mit der situation des aufwachsens in verbindung gebracht, aber in einer interessanten erzählweise:

zwei eltern, die sich ständig streiten, wobei der vater die kalte vernunft darstellt und folglich immer recht hat, während die mutter die liebevolle ist. so wird der vater gehasst und gefürchtet und die mutter geliebt, aber nicht ernst genommen.

dann wird dem anton infolge einer krankheit am bein ein stück davon amputiert.
im zusammenhang mit einer ziemlich frommen und gefühllosen erziehung durch die lehren geistlicher bücher, seiner lang andauernden schmerzen, dem zerrissenen elternhaus und dem fehlen von sozialen kontakten zu gleichaltrigen wird er nach und nach zum sadisten. wenn er spielt, müssen alle spielfiguren am ende sterben. seinen hund quält er, weil er aus einer teuren lateinschule genommen wurde, in der er sich wohlgefühlt hatte, da dort ein klares hierarchiebild vorherrschte, nach dem derjenige in der gunst des lehrers aufstieg, der im latein am meisten hervorstach.

das einzige, was ihn positiv auszeichnet, ist seine wissbegierigkeit und lernbereitschaft, was aber durch seinen krankhaften ehrgeiz nach anerkennung und erfolg durch leistung einen fahlen beigeschmack bekommt.

ich bin gespannt, wie es weiter geht.

--
Gadamer zu lesen ist wie das Beobachten einer Schnecke, die Treppen steigt.

DELETED

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erstellt am 07.10.2009 um 10:43 Uhr       Zitatantwort        #1610380

Private81 schrieb am 07.10.2009 um 09:32 Uhr:
es gibt da diesen witzigen spruch: "wenn ein buch und kopf zusammenprallen und es hohl klingt, liegt es dann immer am buch?"
nun, bei "biss zum morgengrauen" oder wie das geschimpft wird, müsste die frage normalerweise mit "nein" zu beantwortende frage mit einem heftigsten "ja" beantwortet werden.


Da kann ich nur zustimmen. Aber was soll ich sagen? Manchmal hat man eben einfach Lust auf die "plumperen" Dinge des Lebens
Cynric der Rabe

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erstellt am 09.10.2009 um 12:48 Uhr eMail schreiben      Zitatantwort        #1610935

Freiwillig les ich momentan die "Die Herren der Runen" ("The Runelords"), dabei geht es um einen jungen Prinz der mit seinem Vater in ein befreundetes Königreich zieht um die dortige Prinzessin zur Frau zu nehmen. Dort angekommen erfährt der Prinz aber, dass ein mächtiger Wolflord* aus dem Süden hierher ist um in die nördlichen Königreiche einzufallen um, wie sich später herausstellt, die Summe alle Menschen** zu werden damit er eine Invasion der Greifer*** zurückzuschlagen kann.

*: Auf der Welt in der die Handlung stattfindet ist es möglich, durch eine bestimmte Rune eine Gabe (Stärke, Durchhaltevermögen, Gehör, Sicht, Geruchssinn, Anmut und Stoffwechsel) an einen anderen Mensch oder ein anderes Tier abzugeben. Dadurch wird derjenige der die Gabe abgibt seiner Fähigkeit beraubt, dafür wächst die Gabe aber bei der empfangenden Person. Dabei ist zu beachten, dass Gaben nicht einfach genommen werden können, sondern aus freiem Willen gegeben werden müssen. Die Runenlords sind dabei diejenigen die entweder nur Gaben von Menschen nehmen, die es freiwillig anbieten oder aber sie geben ihnen ein entsprechendes Entgeld dafür. Die Wolflords aber erpressen die Menschen, indem sie androhen andere Familienmitglieder zu töten, um so an eine Gabe zu kommen.

**: Nach einer Legende soll es bereits einen Mensch gegeben haben der so viele Gaben entgegengenommen hatte, dass er zur Summe aller Menschen wurde und dadurch die Menschen die ihm eine Gabe gegeben hatten die Ihre nicht automatisch verloren.

***: Die Greifer sind schreckliche Monster aus der Unterwelt die die Menschheit vernichten wollen. Ein Greifer hat nur eine Schwachstelle, ist sehr stark und fast nur von Soldaten mit vielen Gaben zu bezwingen.

Für die Uni lese ich momentan "Stadtplanung in der Wissensgesellschaft: Ein Handbuch" In dem Buch wird unter anderem beschrieben, welche Methoden der Stadtplanung es gibt die mit dem Computer zu tun haben (GIS, CAD) und wie früher und heute über den Computer als Hilfsmittel der Stadtplanung gedacht wurde und wird. Eigentlich ziemlich gut zu lesen (bis auf den Krempel mit mathematischen Formeln :p) und halbwegs interessant.

--
„Hätte Gott mich anders gewollt, hätte er mich anders gemacht.“ - J.W. von Goethe

Private81

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erstellt am 09.10.2009 um 12:54 Uhr       Zitatantwort        #1610937

stoffwechsel, hihihihi, die gabe will ich auch. er hat die heilige macht, auf die toilette zu gehen. viele andere beneiden ihn darum. wann immer nachts ein knarrendes geräusch in der nähe zu vernehmen ist, das die widerlichsten gerüche nach sich zieht, dann ist der mann mit dem stoffwechsel und seinen stoffwechselendprodukten nicht weit.

--
Gadamer zu lesen ist wie das Beobachten einer Schnecke, die Treppen steigt.

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