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Autor Druckansicht   Thema: Was lest ihr zurzeit?
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Private81

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erstellt am 14.01.2012 um 00:41 Uhr       Zitatantwort        #1790488

klingt interessant. wie gefällt dir die biografie?

ich lese gerade nach einigen book on demand werken, die mich auf den aktuellen stand des stils in gesellschaftsromanen bringen sollen, "das glasperlenspiel" von hermann hesse. ich weiß, dass es oftmals vorbehalte gegen den autor gibt, aber ich habe gern mal einen romantischen text auf dem schirm.

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Gadamer zu lesen ist wie das Beobachten einer Schnecke, die Treppen steigt.

Amokhunter

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erstellt am 14.01.2012 um 09:17 Uhr     ICQ 101867948  Zitatantwort        #1790496

PISA & Co - Kritik eines Programms für die Uni... eigentlich unglaublich mit was für einem hirnverbrannten Rotz sich unsere Medien und politiker verarschen lassen... würde ein Student an einer Uni so arbeiten würde jegliche Arbeit in der Luft zerrissen werden.

Chronicles of the Black Company von Glen Cook Privat. Ziemlich dunkle Story, einerseits recht geerdet, ähnlich wie George Martin, andererseits weitaus stärker Magielastig. Ahja, ich lese das übrigens auf dem Kindle und muss da der ersten Rezesion beipflichten, da sind einige "Druckfehler" im Text, ob das in der Printversion auch so ist weis ich nicht.

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Evil is evil. Lesser, greater, middling… makes no difference. The degree is arbitrary. The definition’s blurred.
If I’m to choose between one evil and another, I’d rather not choose at all. - Geralt of Rivia

Lavernac

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erstellt am 14.01.2012 um 16:29 Uhr       Zitatantwort        #1790553

Ich les gerade Shoah von Lenzman. Ziemlich verstörendes Zeitdokument, im Prinzip die Interviews des gleichnamigen Films.

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momentaner Tonträger #1 - Stiff Little Fingers - Hanx!

Rabenrecht

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erstellt am 14.01.2012 um 21:36 Uhr       Zitatantwort        #1790600

Normalerweise ist es nicht sehr sinnvoll in diesem Thread wissenschaftliche Literatur zum empfehlen, aber für das Buch, was ich heute angefangen habe zu lesen, lohnt vielleicht eine Ausnahme.

On Bullshit von Harry G. Frankfurt. Der Titel ist klug gewählt, da Kraftausdrücke bei philosophischer Literatur eher selten sind. So hat sich der Titel bei mir über Jahre hinweg eingeprägt. Frankfurt versteht es auch, einen ansprechenden Anfang zu schreiben, der beim Leser Interesse weckt. Der erste Satz des Buches: "One of the most salient features of our culture is that there is so much bullshit."
Man sollte sich davon jedoch nicht über den Anspruch des Buches täuschen lassen. Es ist ganz klar ein Werk der analytischen Philosophie.
Warum ich es hier trotzdem empfehle hat zwei Gründe.
a) Der Verständlichkeit des Buches gereicht es zum Vorteil, dass das Thema (eben Bullshit) bisher kaum wissenschaftlich beachtet wurde. Es ist von daher sehr vorraussetzungsarm. Frankfurt hat zudem eine sehr klare Sprache.
b) Das Buch ist sehr kurz. Meine Ausgabe kommt auf 67 Seiten, die allerdings sehr klein und wenig beschrieben sind. Das Ganze hat eher den Umfang eines Zeitschriftenartikels.

Ich empfehle die Lektüre in der Originalsprache.
Serinir

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erstellt am 14.01.2012 um 22:53 Uhr eMail schreiben  Homepage besuchen  ICQ 175835951  Zitatantwort        #1790610

Quel-Droma schrieb am 14.01.2012 um 09:17 Uhr:

Chronicles of the Black Company von Glen Cook Privat. Ziemlich dunkle Story, einerseits recht geerdet, ähnlich wie George Martin, andererseits weitaus stärker Magielastig. Ahja, ich lese das übrigens auf dem Kindle und muss da der ersten Rezesion beipflichten, da sind einige "Druckfehler" im Text, ob das in der Printversion auch so ist weis ich nicht.

Hört sich von den Rezensionen bei Amazon her etwas nach den Malazan Books of the Fallen an (bzw. kenne ich da nur das erste Buch).

Ich bin momentan noch beim neuen Eco (der Friedhof in Prag). Wie gewohnt witzig und mit unglaublich viel Hintergrundwissen, aber einem meiner Meinung nach weniger überzeugendem roten Faden als bei anderen Büchern von ihm. Stellenweise erscheint es etwas planlos und schickt die Geschichte eher von Punkt zu Punkt der vorzeiechneten Etappen.


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"You can't make an omelette without ruthlessly crushing a dozen of eggs beneath you stell boots and then publicly disemboweling the chickens that laid them as a warning to others."

Private81

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erstellt am 14.01.2012 um 23:45 Uhr       Zitatantwort        #1790616

Rabenrecht schrieb am 14.01.2012 um 21:36 Uhr:
On Bullshit von Harry G. Frankfurt.

ich empfehle die lektüre auch in der deutschen sprache. die übersetzung ist gut.

allerdings: es handelt sich hierbei um einen essay, nicht um einen wissenschaftlichen text. da muss man vorsichtig sein, wenn man anfängt, essays einen status einzuräumen, den sie nicht haben, können wir das wissenschaftliche arbeiten vollkommen vergessen. es ist allenfalls populärwissenschaftlich.

außerdem kann man gleich noch "Über die Wahrheit" vom selben Autor empfehlen.

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Gadamer zu lesen ist wie das Beobachten einer Schnecke, die Treppen steigt.

Lavernac

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erstellt am 28.01.2012 um 15:09 Uhr       Zitatantwort        #1792688

Albrecht Selge - "Wach"

Ein beruflich erfolgreicher, aber schlafloser (scheinbar) Yuppie zieht planlos durch mein dikkes B oben an der Spree. Anfangs noch recht wirr wird das Buch nach und nach zu einem Schnappschuss der von zuziehenden Geldsäcken eingeleiteten, von der Politik scheinbar gewollten Verdrängung der Alteingesessenen.
Als der Schlaflose durch meinen Kiez (vor ca. 5 Jahren) zog wurde mir erst mal klar was hier in den letzten Jahren schon wieder vernichtet wurde.

Allgemein empfehlenswert, für Berliner fast schon ein Muss.

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momentaner Tonträger #1 - Stiff Little Fingers - Hanx!

C-Real

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erstellt am 20.02.2012 um 13:12 Uhr   Homepage besuchen  ICQ 257806157  Zitatantwort        #1796937

C-Real schrieb am 13.01.2012 um 23:30 Uhr:
An Romanen stünde sicher irgendwann mal Hans Falladas Jeder stirbt für sich allein sowie Dostojewskis Verbrechen und Strafe auf dem Plan. Klassiker also!

Bin nun gerade mit Hans Fallada beschäftigt, habe aber erst ein paar Kapitel gelesen. Bisher gefällt es mir sehr gut, es ist und bleibt nur unsäglich wenn man Personen noch den Artikel verpasst. Es heißt nicht "der Otto hat", sondern "Otto hat"

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Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten. - Oscar Wilde

Lavernac

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erstellt am 01.03.2012 um 13:25 Uhr       Zitatantwort        #1798573

Niccolò Ammaniti - Wie es Gott gefällt

Eine wundervolle Geschichte um 3, nicht wirklich sympathische Loser in der italienischen Provinz.
Ein saufender Faschist der gerne zuschlägt und einen 13 jährigen Sohn "erzieht". Der Dorftrottel der seit eines Unfalls mit einer Starkstromleitung noch etwas schwerer dran ist als davor. Der dritte ist ein Fettsack der eigentlich auch noch nichts gesagt oder getan hat was ihn sympathisch erscheinen lässt.
Trotzdem bringt Ammaniti sie so rüber dass man es doch tut und ihnen bei ihrem Plan "Wir rammen eine Bank mit einem Traktor und nehmen den Geldautomaten mit" die Daumen drückt ... auch wenn man irgendwie schon weiß dass man die notfalls platt drücken kann und es trotzdem irgendein Unglück geben wird.

Irgendwo zwischen Bukowski und der Olsen Bande, herrlich.


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Jacinda

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erstellt am 01.03.2012 um 14:21 Uhr eMail schreiben      Zitatantwort        #1798579

Ich lese (mal wieder...zum fünften mal?) Michael Moorcock - I.N.R.I. oder die Reise mit der Zeitmaschine...

Eine der wenigen Geschichten, über die ich tagelang nachdenken kann (muss).

Ich könnte jetzt viel darüber schreiben, aber ich verweise mal auf: [Externer Link - Bitte einloggen oder registrieren]

Oder hat den schon jemand von Euch gelesen? (Ich das erste Mal vor bestimmt 20 Jahren...eigentlich ein Klassiker)

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Peace, Freedom,...and bacon and eggs!
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Wedge

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erstellt am 01.03.2012 um 14:48 Uhr     ICQ 330224639  Zitatantwort        #1798582

wegen Karras hab ich mir vorhin Last and First Men, Star Maker und The Sirens of Titan bestellt!!

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If we're going nowhere as a country, why can't we get there faster?
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Karras

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erstellt am 01.03.2012 um 15:51 Uhr       Zitatantwort        #1798587

Ich fühl mich gleich schuldig

Zur Zeit...

Alan Moore - Absolute V for Vendetta

Manning Marable - Malcolm X A Life of Reinvention

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Karras

Wedge

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Freacus Scandinavus, Väterchen Post, Wedgetarian, He's unvermeidbar!

erstellt am 01.03.2012 um 16:39 Uhr     ICQ 330224639  Zitatantwort        #1798592

solltest du auch!

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Lavernac

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erstellt am 16.03.2012 um 19:55 Uhr       Zitatantwort        #1801623

Carlos Fuentes - Unheimliche Gesellschaft

6 äußerst poe'esque Kurzgeschichten aus Mexico. Empfehlenswert.

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Lavernac

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erstellt am 21.03.2012 um 19:18 Uhr       Zitatantwort        #1802529

Ich habe gerade von David Foster Wallace - unendlicher Spaß" begonnen. Kennt das jemand?

Ich bin sehr angetan, allerdings auch leicht geschockt über die 1500 extrem eng bedruckten Seiten. Obwohl diese dünn wie Folie sind ist dieses Buch immer noch unangenehm schwer.
Eigentlich kein Buch für den Rucksack (mein Rücken meldet sich jetzt nach 2 Tagen schon), allerdings lese ich unterwegs in etwa 80%. Das Buch würde also als reine Heimlektüre nie oder erst ca. 2050 fertig werden.

Ich brauch eigentlich gerade jemanden der mir sagt: Tu es Dir an, du wirst es nicht bereuen.

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Salazar

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erstellt am 21.03.2012 um 19:23 Uhr     ICQ 170410067  Zitatantwort        #1802531

Also für unterwegs kann ich es leider nicht empfehlen - denn trotz ausführlichem Anhang (inklusive Begriffserklärungen!) ist es doch häufiger bei der Lektüre ratsam etwas nachzuschlagen bzw. bei Google nachzuschauen.
Sicherlich lesenswert, aber gerade die Kapitel, die vorrangig mit Tennis befasst waren, fand ich fürchterlich anstrengend. Die Drogen-Kapitel sind zwar auch objektiv anstrengend gestaltet (mangels Interpunktion z.B.) aber waren für mich deutlich erträglicher.

--
Wahnsinn bei Individuen ist selten, aber in Gruppen, Nationen und Epochen die Regel.
Friedrich Nietzsche

Lavernac

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erstellt am 22.03.2012 um 19:25 Uhr       Zitatantwort        #1802713

Ich denke ich muss es unterwegs lesen, auch wenn ich heute haargenau gemerkt habe was Du meinst. Aber irgendwie kann ich das nicht mehr weglegen

Bekommt man irgendwann einen Sinn in diese Zeitangaben? (zB "Jahr der Inkontinenzunterwäsche?")

Und wenn wir schon bei den Fragen sind: Habe ich das richtig verstanden - Der Tennisspieler hat einen Bruder der Punter in der NFL ist?

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MissRattenstein

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erstellt am 22.03.2012 um 20:56 Uhr       Zitatantwort        #1802736

du meinst die subventionierten jahre? nein, das wird nicht weiter erklärt, nehm das einfach so hin^^. In dem buch gibt es ja mehrere tennisspieler, aber wenn du die hauptfigur hal meinste dann ja, orin ist sein älterer bruder und punter bei ich glaube phoenix.

du wirst in dem buch des öfteren auf wtf-stellen treffen, nicht abschrecken lassen, dranbleiben, es lohnt sich. Ich fand infinite jest klasse, hab da vor jahren sogar mal ne längere arbeit drüber geschrieben (u.a. auch mit einigen theorien zu den zeitangaben)

ps. ne freundin von mir liest es zur zeit auch und meinte es hat mitttlerweile sogar eine eigene wiki, wo man bei unklarheiten nachlesen könnte.

--
"Katzen sind winzig kleine Frauen in billigen Pelzmänteln"

Lavernac

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erstellt am 23.03.2012 um 18:24 Uhr       Zitatantwort        #1802884

Im normalen Wiki habe ich über die Zeitrechnung das hier gefunden:

In dem Werk gibt es eine alternative Zeitrechnung, weil der Gregorianische Kalender von der Organisation Nordamerikanischer Nationen abgeschafft und durch ein System von Sponsorennamen ersetzt wurde. Die Jahresnamen lauten nun (in chronologischer Reihenfolge):

Jahr des Whoppers
Jahr des Tucks-Hämorrhoidensalbentuchs
Jahr der Dove-Probepackung
Jahr des Perdue-Wunderhuhns
Jahr der mäuschenstillen Maytag-Spülmaschine
Jahr des Yushityu 2007 Mimetische-Auflösungs-Patronensicht-Hauptplatine-Leicht-Zu-Installieren Upgrades Für Infernatron/InterLace TP-Systeme Für Heim, Büro oder Unterwegs
Jahr der Milchprodukte aus dem Herzen Amerikas
Jahr der Inkontinenz-Unterwäsche
Jahr des Glad-Müllsacks.

Der Großteil der Handlung spielt im Jahr der Inkontinenz-Unterwäsche. Foster Wallace hat verschiedene Hinweise darauf gestreut, welchem Jahr des Gregorianischen Kalenders das J.d.I.U. entspricht. Die Hinweise widersprechen sich allerdings teilweise, so dass das J.d.I.U. irgendwo zwischen den damaligen Zukunftsjahren 2008 und 2011 läge.




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Bard's Tale

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[EdL]Engel des Lichts

erstellt am 30.03.2012 um 12:30 Uhr       Zitatantwort        #1803935

Gerade mit der "Hunger Games" Trilogie fertig geworden. Einfach Wahnsinn! Fast schon auf dem Nievau von "1984", nur spannender, aber nicht ganz so frustrierend.
C-Real

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erstellt am 13.04.2012 um 00:36 Uhr   Homepage besuchen  ICQ 257806157  Zitatantwort        #1806349

Mit Hans Fallada bin ich nun fertig. "Jeder stirbt für sich allein" ist düster, teilweise sogar komisch, aber das auf eine absurde und bittere Weise, sodass einem der Kloß schon einmal im Halse steckenbleibt. Kleinere Schwächen trüben ein bisschen das Lesevergnügen. So finde ich manchmal die Balance zwischen kalter Beschreibung und hitzigen Worten gegen das Hitlerregime nicht recht gewahrt. Das Ende wiederum ist, obwohl breit und sehr eindringlich geschrieben, auch etwas gehetzt - einfach, weil Fallada auch hier noch einmal seine Empörung zum Ausdruck bringen will. Das mag aber mehr eine Geschmackssache sein. Anderen könnte es so gefallen.
Der wohl größte inhaltliche Kritikpunkt den es schon zu Zeiten des Manusskripts gab, wie man sehr gut in den umfangreichen und informativen Zusatzangaben lesen kann, die den Preis neben der guten Aufmachung auch rechtfertigen, sind die eher schwarz-weiß gezeichneten Charaktere. Auf den ersten Blick mag sich dieser Eindruck bestätigen. Aber die Figuren, allesamt, wirken tiefer. Gerade bei den Bösewichten erkennt man wie sehr sie doch eigentlich am kollektiven Wahnsinn der Verehrung des Hitlerregimes verfallen. Das ist gut geregelt. Und auch gerade der so zentrale Otto Quangel wird lebhaft als ein eher unliebsamer Zeitgenosse geschildert.

Letztlich ein paar kleinere Schwächen, die für den einen mehr oder weniger schwer wiegen. Ansonsten klasse. Und da ja hier auch einige Berliner im Forum aktiv sind, dürfte die aktive Ortseinbindung interessant sein.

Jetzt: Paul Auster - Unsichtbar.
Es geht um einen jungen Literaturstudenten, der von einem Gastprofessor seiner Universität, obwohl ihn gerade erst kennengelernt hat, die Möglichkeit erhält ein Literaturmagazin zu gründen. Dieser Gönner ist eine charismatische, gleichwohl auch gefährliche Figur, die da sehr von der eigenen Weltanschauung überzeugt ist, die wiederum den Krieg als Natur des Menschen verherrlicht.
Allzu weit bin ich noch nicht, aber Paul Austers Bücher sind ja kompakt. "Man in the Dark" habe ich vor ein paar Jahren auf englisch gelesen und fand es genial, sodass ich neulich beim Bücherkauf auf jeden Fall wieder etwas von ihm dabei hatte. Die deutsche Ausgabe macht bisher einen guten Eindruck.

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Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten. - Oscar Wilde

Lavernac

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erstellt am 17.04.2012 um 15:54 Uhr       Zitatantwort        #1807175

zu David Foster Wallace - unendlicher Spaß:

Hatte heute meine erste unpunktierte Drogererfahrung. Liest sich trotzdem leichter als der Tennis Blues davor

Richtig gröhlen musste ich dann auch das erste Mal. Die Stelle kam kurz danach. Der Mann der 75kg wiegt, der Eimer mit Steinen aber 900kg, zumindest am Beginn ...

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momentaner Tonträger #1 - Stiff Little Fingers - Hanx!

IsaakZimmermann

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erstellt am 18.04.2012 um 11:47 Uhr       Zitatantwort        #1807346

Der Facebook Effekt
C-Real

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Gilde/Clan:
MdA - Der Boss / RPGuides.de (RIP)

erstellt am 09.05.2012 um 13:36 Uhr   Homepage besuchen  ICQ 257806157  Zitatantwort        #1811264

C-Real schrieb am 13.04.2012 um 00:36 Uhr:
Jetzt: Paul Auster - Unsichtbar.
Es geht um einen jungen Literaturstudenten, der von einem Gastprofessor seiner Universität, obwohl ihn gerade erst kennengelernt hat, die Möglichkeit erhält ein Literaturmagazin zu gründen. Dieser Gönner ist eine charismatische, gleichwohl auch gefährliche Figur, die da sehr von der eigenen Weltanschauung überzeugt ist, die wiederum den Krieg als Natur des Menschen verherrlicht.
Allzu weit bin ich noch nicht, aber Paul Austers Bücher sind ja kompakt. "Man in the Dark" habe ich vor ein paar Jahren auf englisch gelesen und fand es genial, sodass ich neulich beim Bücherkauf auf jeden Fall wieder etwas von ihm dabei hatte. Die deutsche Ausgabe macht bisher einen guten Eindruck.

Ist übrigens seit einer Woche beendet. Sehr genial, mit vielen Wendungen, die aber in diesem Fall weniger mit einem Krimiplot zu tun haben - Austers Krimis sind eben keine Krimis -, sondern den doppelten Boden, Erzählveränderungen usw. usf. mit einschließen. Mehr zu verraten wäre allerdings ein verbrechen.
Ich war mit dem Buch sehr zufrieden, wenngleich "Man in The Dark" wuchtiger auf mich wirkte.

Falls ich's nun schaffe neben meiner Arbeit für die Thesis noch einen Roman zu lesen, so wird's vielleicht Dostojewskis "Verbrechen und Strafe".

--
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Revenge

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erstellt am 28.05.2012 um 22:33 Uhr       Zitatantwort        #1814233

Das vierte Buch vom Spiel der Götter - Steven Erikson. Ich bin ganz hin und weg. Ich mag die Erzählweise des Autors sehr. Dass viele Dinge unverständlich sind (schon ab dem ersten Buch) und dann irgendwann zusammenfließen, finde ich ganz toll und spannend. Ich freue mich, dass noch soviele Bände auf mich warten .
Caine

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erstellt am 29.05.2012 um 10:18 Uhr       Zitatantwort        #1814263

Revenge schrieb am 28.05.2012 um 22:33 Uhr:

Das vierte Buch vom Spiel der Götter - Steven Erikson. Ich bin ganz hin und weg. Ich mag die Erzählweise des Autors sehr. Dass viele Dinge unverständlich sind (schon ab dem ersten Buch) und dann irgendwann zusammenfließen, finde ich ganz toll und spannend. Ich freue mich, dass noch soviele Bände auf mich warten .

Ich hab mich mittlerweile mehrfach drangewagt, aber bin immer wieder gescheitert. Bisher hab ichs maximal bis Mitte Band 2 geschafft. Aber die schiere Menge an Charakteren und Storylines, kombiniert mit den vielen unbekannten Begriffen, die teils erfunden, teils einfach sehr unbekannte Wörter sind, erschlägt mich immer wieder. Vielleicht sollte ich es mal mit der deutschen Übersetzung probieren, dann hätte ich wenigstens das Problem mit dem seltsamen Wortschatz nicht mehr.

--
- Na, Sie werden doch wohl wissen, ob Ihr Enkelkind ein Junge oder ein Mädchen ist?
- Wieso?
- Wie heißt denn das Kleine?
- Hoppenstedt. Wir heißen alle Hoppenstedt.


Revenge

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erstellt am 29.05.2012 um 11:29 Uhr       Zitatantwort        #1814268

Also ich lese aus diesem Grund die deutsche Übersetzung. Ich finde sie aber auch sehr gut gelungen.
Lavernac

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erstellt am 29.05.2012 um 14:46 Uhr       Zitatantwort        #1814301

Noch mal zu David Foster Wallace - unendlicher Spaß:

Seite 500 passiert. Trotz dieser nicht gerade niedrigen Seitenzahl wüsste ich, denke ich immer noch nicht um was in dem Buch geht, hätte ich nicht auch über das Buch gelesen

Richtig gebrüllt habe ich heute ein langes Kapitel lang fast ohne Unterbrechung. In dem Kapitel ging es um eine Partie Eschaton in der reichlich Schnee fiel.

--
momentaner Tonträger #1 - Stiff Little Fingers - Hanx!

Necris

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Gilde/Clan:
Österreicher aus Überzeugung

erstellt am 01.07.2012 um 17:10 Uhr       Zitatantwort        #1819103

Salvatore - Gauntlgrym.

Liegt es an meinem Alter oder wird Salvatore immer schlimmer im Schreibstil?


Spoiler:
Diese halbärschige Gefühlsduselei gegenüber Catti-Brie und Wulfgar, die dann doch nach hinten geschoben wird, diese absolute schlecht geschriebenen Zeitsprünge, dieses Teasen mit Abenteuern von Bruenor und Drizzt, die angedeutet, aber nicht im Ansatz erzählt werden. Irgendwie ist sich der Autor selber unsicher, wie er dieses Franchise noch aussaugen kann. Dazu sehr seltsame Antagonisten: die Elfe mit dem undefinierten Stabspeerflegel, ein wahnsinniger Lich, ein kurioser Demilich, Jarlaxle als NORMALSTES Mitglied der bösen Gruppe.


Man mag mir vorwerfen, dass ich keine Veränderung mag, aber wenn schon Veränderungen, dann welche die zusammenpassen. Mir ist auch ein steriler unkreativer weißer Raum mit blauem Teppich lieber als 4 verschiedenfarbige Wände und ein rosaroter Boden mit Totenschädeln drauf.

Hat Salvatore sein Franchise so hingerichtet (den Orkkönig fand ich durchaus sehr toll erzählt) oder ist daran der Revamp der FR schuld?

--
tag 30: der gefallene apfel ist nicht zu seinem baum zurückgekehrt. muss sowas wie eine art abnabelungsprozess sein, eine rebellische phase in der jugend eines jeden apfels. -Private81

Karras

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erstellt am 01.07.2012 um 17:38 Uhr       Zitatantwort        #1819108

Da ich mit Sapkowski - Etwas endet, etwas beginnt bald durch bin, kommt danach Lorenzo Carcaterra - Sleepers! Ich bin sehr gespannt, hoffentlich ists noch besser als der Film.

--
Karras

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