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Autor Druckansicht   Thema: Was lest ihr zurzeit?
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juh

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erstellt am 01.12.2017 um 21:49 Uhr       Zitatantwort        #1938016

[Externer Link - Bitte einloggen oder registrieren], gerade erst begonnen. Fantasy/phantastisch(Fae)/alternative Historie . Wenn jemand Planescape mit Realwelt (18. Jahrhundert) kreuzen möchte, wäre dies ein exzellenter Start.
juh

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erstellt am 05.01.2018 um 20:29 Uhr       Zitatantwort        #1938438

Derzeitige Lektüren:

[Externer Link - Bitte einloggen oder registrieren], gerade begonnen, bisher irgendwo zwischen Beat und Hornsby. Vernon lebt in den Tag, charakterisiert Menschen nach ihren Lieblingsband, und ist ein beziehungsunfähiger Weiberheld. Ich kann mich gar nicht mit der Titelfigur identifizieren, daher lese ich das eher wie ein Theaterstück.

[Externer Link - Bitte einloggen oder registrieren], Engel werden aus dem Himmel verstossen und bekämpfen sich auf der Erde. Dann geschehen Morde, ein Komplott. Super Idee, leider lascher umgesetzt als eine gute Folge Supernatural. Angeblich wird Band 2 besser, mal sehen...

[Externer Link - Bitte einloggen oder registrieren], tatsächlich lese ich es meinem Sohn vor. Wird noch ein Weilchen dauern, er schläft immer nach ein paar Seiten ein...mir fällt auf, dass die Story Plots enthält, die teils Jungs, teils Mädchen ansprechen. Das dürfte einer der Eckpfeiler des Erfolgs gewesen sein.

[Externer Link - Bitte einloggen oder registrieren], darin kann ich immer mal wieder lesen, irgendwie zeitlos, wie ein alter Freund.
Karras

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erstellt am 06.01.2018 um 11:36 Uhr       Zitatantwort        #1938442

Zu Engelthematik, vielleicht gefällt dir dann Tad Williams "On the dirty Streets of Heaven" besser. Kann leider nicht viel dazu sagen, habs seit Ewigkeiten im Schrank stehen aber mir sind ständig andere Buchreihen oder Unilektüre dazwischen gekommen. Musst vielleicht mal ne kurze Preview oder Zusammenfassung durchlesen.

Für die Uni habe ich "Super Sad True Love Story" von Gary Shteyngart gelesen, würde ich nicht empfehlen. Gute Ideen, aber irgendwie seltsam umgesetzt und der Fokus auf uninteressantem Kram.

Privat lese ich gerade China Mievilles "Perdido Street Station" zum ersten mal, sehr genial

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Karras

Wedge

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Freacus Scandinavus, Väterchen Post, Wedgetarian, He's unvermeidbar!

erstellt am 06.01.2018 um 13:50 Uhr     ICQ 330224639  Zitatantwort        #1938445

Ich les grad Der Archipel Gulag, Band 1. Mal was leichtes über die Feiertage.

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If we're going nowhere as a country, why can't we get there faster?
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C-Real

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erstellt am 07.01.2018 um 23:35 Uhr   Homepage besuchen  ICQ 257806157  Zitatantwort        #1938480

Ein Weihnachtsgeschenk war der Roman "Weit über das Land" von Peter Stamm. Nach den Ferien kommt Thomas mit seiner Frau Astrid und den Kindern zurück aus den Ferien. Er geht einmal ums Haus und bricht plötzlich, aus dem Affekt heraus, einfach auf, geht und marschiert, und verlässt so seine Familie. Während seine Frau, aus deren Perspektive ebenfalls erzählt wird, herauszufinden versucht, wo ihr Mann abgeblieben ist, wandert Thomas durch die halbe Schweiz...

Bisher habe ich noch kein Werk von Stamm gelesen. Er gilt ja als ein Autor mit nüchternem Stil, der sich für die Psychologie seiner Figuren interessiert. So ist es auch in diesem Werk. Das Ganze ist spannend, aber auch etwas entrückt. Es gibt keinen Humor, aber auch keine große Tragik, keine Urteile, keine Parteinahme. Die Figuren wirken wie im Fluss und versuchen die Situation auf ihre Weise zu lösen. Das ist ziemlich gut geschrieben und nimmt einen irgendwie mit, doch manchmal vielleicht zu sehr - gewollt? Ich kann mir da noch kein abschließendes Urteil erlauben. Spaß hatte ich mit dem Buch auf jeden Fall sehr, da bereits die Ausgangssituation bzw. das Thema extrem interessant ist. Wer hatte nicht schon mal das Verlangen einfach so alles hinter sich zu lassen?

Meine Meinung zur Hauptfigur und zum Ende:

Spoiler:
Thomas ist eher daran interessiert die Zeit irgendwie festzuhalten. Er möchte, dass dieser gute Sommerabend und die Ferien zuvor bleiben, wie sie sind.
Er geht dann voran und gesteht sich den Gedanken nicht ein, es übertrieben zu haben. Und Astrid bemerkt die fehlende Bedeutung ihrerseits hinsichtlich der Beziehung der Beiden.
Daher ist das Ende doch etwas zu einfach gemacht. Wenn Thomas tatsächlich zurückkehrt, hätte man gerne erlebt,
wie die Beiden mit dieser eigentlich horrenden Auflösung umgehen. Selbst, wenn sich nur eine der beiden Figuren da etwas einbildet (es wird ja impliziert, dass Thomas unterwegs gestorben ist), wäre die Schilderung dieser Einbildung ebenfalls relevant.

Fazit: Ein lesenswertes, aber für manchen vielleicht unbefriedigendes dünnes Buch.

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Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten. - Oscar Wilde

juh

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erstellt am 08.01.2018 um 07:38 Uhr       Zitatantwort        #1938486

Wenn dir das gefällt, schicke ich dir gerne Into the Wild. Hab es mal geschenkt bekommen, aber nie gelesen. Es ist die wahre Geschichte eines jungen Mannes, der in Alaska wandern geht, immer weiter, und dort stirbt. Wurde auch verfilmt, wenn iich mich richtig erinnere.

Ich mag solche Major Tom Geschichten nicht so sehr, die ziehen meine Stimmung zu sehr hinunter.

@Karras: für PSS
C-Real

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MdA - Der Boss / RPGuides.de (RIP)

erstellt am 09.01.2018 um 23:29 Uhr   Homepage besuchen  ICQ 257806157  Zitatantwort        #1938516

Na ja, juh, ich würde "Weit über das Land" jetzt nicht in dieselbe Kerbe einordnen wie "Into The Wild" (kenne nur den Film - sehr gut!). Da geht es ja mehr um Abenteuerlust, Naivität eines jungen Mannes usw. usf. In "Weit über das Land" ist die Motivation ja schon eine ganz andere und das alles irgendie psychologischer.

Kostenlose Büchersendungen nehme ich übrigens gerne an.

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Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten. - Oscar Wilde

Karras

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erstellt am 10.01.2018 um 17:29 Uhr       Zitatantwort        #1938519

Ich kann dir paar Bücher senden, wenn du das Porto übernimmst?

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Karras

juh

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erstellt am 10.01.2018 um 21:01 Uhr       Zitatantwort        #1938523

Bücher... Meine Eltern haben zwei oder drei Dutzend Regalmeter an antiquarischen Büchern, die sie vererben wollen, aber keiner meiner Geschwister will sie haben. Ich habe auch einen ganz anderen Geschmack. Ich muss irgendwann hin und mal alles durchgucken, es ist nicht ausgeschlossen, dass zwei oder drei noch was taugen, der Rest kommt wohl leider irgendwann weg. Habe gehört, dass Antiquariate sowas oft nur noch für Centbeträge nehmen. Hier am Ort ist ein Antiquariat, dessen Verkäufer jedenfalls ziemlich mager aussieht. Er tut mir leid. Aber nur aus Mitleid will ich auch keine alten Bücher kaufen

Ich melde mich dann, kann aber noch 1-2 Jahre dauern. Hoffe, Pandur bleibt uns treu.
Karras

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erstellt am 10.01.2018 um 21:43 Uhr       Zitatantwort        #1938526

Was meinst du genau mit antiquarischer Bücher? Richtig alten Kram?

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Karras

juh

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erstellt am 12.01.2018 um 07:23 Uhr       Zitatantwort        #1938538

Ich muss mal alles sichten. Manche sind aus den letzten 50 Jahren, die wurden wohl neu gekauft. Manche von ca. 1880-1910, die wurden antiquarisch erworben, werden auch auf ZVAB angeboten, da kann ich abschätzen, was die taugen. Vereinzelt sind ältere dabei, die sind aber auch nicht im guten Zustand. So Bücher lesen sich auch nicht wirklich gut, man kann sie am besten benutzen, um sich eine repräsentative Bücherwand zu machen. Sowas braucht jeder Intellektuelle für den Fall, dass das Fernsehen mal kommt. Wird mir nicht passieren.
juh

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erstellt am 26.01.2018 um 21:26 Uhr       Zitatantwort        #1938685

Update: Vernon Subutex wird richtig gut. Handlung, Rhythmus, und Charaktere entwickeln derart Eigenleben, dass man das Buch kaum beiseite legen mag. Große Klasse, verdient einen Platz in meiner Favoritenliste.
juh

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erstellt am 02.02.2018 um 17:12 Uhr       Zitatantwort        #1938783

Der sechste Band der Witcher-Serie von A. Sapkowski erscheint im April. Wer auf toughe Typen steckt, die einen Hang zu femme fatales haben, wurde mit den ersten vier Bänden gut bedient. Band fünf war eher wirr. Mal gucken, werde es jedenfalls lesen.
Karras

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erstellt am 02.03.2018 um 14:06 Uhr       Zitatantwort        #1939088

juh schrieb am 16.11.2017 um 19:25 Uhr:

Habe gerade Neil Gaimans Sandman Comics gelesen (mir fehlt nur noch ein Band) und bin etwas neidisch auf jeden, der sie noch nicht kennt - denn die Erfahrung, etwas so Einzigartiges zum ersten Mal zu lesen, kann man nicht wiederholen.


Es gibt ja nicht nur einen Comic der quasi gleichzeitig prequel und sequel ist, "Sandman Overture" sondern zum 30jährigen Jubiläum wurde nun angekündigt, erscheinen 4 weitere sich fortsetzende Comicreihen von Gaiman in Kollaboration mit anderen Schreibern zum Sandman.

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juh schrieb am 02.02.2018 um 17:12 Uhr:

Der sechste Band der Witcher-Serie von A. Sapkowski erscheint im April. Wer auf toughe Typen steckt, die einen Hang zu femme fatales haben, wurde mit den ersten vier Bänden gut bedient. Band fünf war eher wirr. Mal gucken, werde es jedenfalls lesen.


Nachdem das zuletzt erschienene Witcherbuch "Zeit des Sturms" von Sapkowski eher entäuschend war, habe ich meine Zweifel.


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Karras

Wedge

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erstellt am 02.03.2018 um 15:35 Uhr     ICQ 330224639  Zitatantwort        #1939089

Uh, fand Overture ja ziemlich gut. Vor allem die Zeichnungen von J.H. Williams fand ich sehr beeindruckend. Der hat diese geile Vermischung von Panel und Inhalt schon in seinem Batwoman-run damals umgesetzt. Mal sehen, wer bei den neuen 4 zeichnet.

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erstellt am 15.03.2018 um 22:25 Uhr   Homepage besuchen  ICQ 257806157  Zitatantwort        #1939239

Ich habe heute das 560+ Seiten starke The Casual Vacancy von J.K. Rowling durchgelesen. Mich hat einfach das Thema interessiert, mit Harry Potter hatte ich kaum etwas am Hut, lediglich das erste Buch habe ich gelesen. Deshalb traf auf mich nicht so recht die Kritikerbeschreibung zu, die beim Erscheinen des Buchs auftauchte: Die Leute wollten mehr HP - und keine Rowling, die über Politik, Intrigen und Sex schreibt.

Worum geht's? Aufgrund des unerwarteten Todes eines Mitglieds im Parish Council von Pagford, geht in einem Beziehungsgeflecht der Stadt auf einmal alles drunter und drüber und lange gehegte Konflikte brechen auf. Rowlings Plot wird ganz klar von den Figuren vorangetrieben, was mir schon einmal zusagt. Und sie schafft es da Leute hinzustellen, die allesamt höchst ambivalent sind, und für die man trotzdem Zuneigung empfindet. Am tollsten fand ich Stuart "Fats" Wall, ein lakonischer Teenager, der einfach alle mit seiner Ehrlichkeit vor den Kopf stößt. Man kann bemängeln, dass die Charakterentwicklung sehr schleppend verläuft, bei manchen gar nicht. Aber das ist wohl teilweise so gewollt. Immer dieselben Fehler und so weiter. Bei dem großen Ensemble kein Wunder. Es geht immerhin um 5 Familien in mindestens jeweils 2 Generationen!

Das Ganze pendelt zwischen Melancholie, Satire, schwarzem Humor und ziemlich grimmigem Shit. Unter Anderem spielt neben der Lokalpolitik auch noch Mobbing, unerfüllte Liebe, alte Geheimnisse und Hacking eine Rolle. Schwer etwas zu sagen, ohne zu spoilern. Doch ich habe keine Seite bereut und hätte sogar noch mehr gelesen, obwohl das Buch großen Umfang besitzt.
Eine Miniserie der BBC, mit etwas verändertem Plot, gibt es auch. Die soll gut sein.

4.5/5

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