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Operatoren: McCrazy
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Autor Druckansicht   Thema: Spiele mit bestimmter Art von Loot gesucht
Seite: 1
Master of Disaster

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Gilde/Clan:
starComa.worms

erstellt am 04.06.2016 um 23:06 Uhr eMail schreiben    ICQ 157567691  Zitatantwort        #1928684

Hey,

ich spiele gerade wieder BG1 und stelle fest, dass ich nur wenige Spiele kenne, die diese Perfektion im Loot erreichen. Damit meine ich:

- Loot fühlt sich nicht zufallsgeneriert an (Elder Scrolls, Gothic/Risen)
- Loot fühlt sich echt an, man merkt also nicht viel von "Austauschbares Schwert mit Zusatzeigenschaften aus einer Exceltabelle" (Diablo, Divinity: OS, Pillars durch das beschränkte Craftingsystem)
- Man findet keine Ramschitems (Elder Scrolls, Gothic/Risen).
- Es gibt viele verschiedene Ausrüstungsslots (viele Action-RPGs haben keinen gleichwertigen Rüstungsslot etwa).

Findet ihr andere Kriterien wichtig?
Welche Spiele fallen euch ein, die diesen Idealen entsprechen?
Operator
McCrazy

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erstellt am 05.06.2016 um 12:20 Uhr     ICQ 79142685  Zitatantwort        #1928698

Ich gehe davon aus, dass du mit 'Loot' das Zeugs meinst, was magisch/verzaubert/+xy ist. Denn man kann sich alle Taschenplätze mit Schrott füllen, um es zu Gold zu machen. Wobei das bei IWD noch viel besser ging.

Man möge mich korrigieren wenn ich falsch liege, aber es könnte am (A)D&D-Regelsystem liegen, wo 'guter' Loot eher spärlich verteilt ist.

Dazu kommt, dass man ab einer gewissen Spielzeit eine grössere Gruppe hat (ausser natürlich bei Solo-run) und mehreren Leuten die Klamotten/Waffen geben kann.

Und imho ist BG kein Action-RPG wo man eben mal durch rennt, damit man am Ende die Plus-Bonus-Modeschau gewinnen kann.

@ Ausrüstungsslots: z.B. Diablo 3 hat Kopf, Schulter, Hals/Amulett, Brust, Handgelenke, Handschuhe, Gürtel, 2 Ringe, Hose, Stiefel und 3 Waffenslots (2x 1-Hand oder 1-Hand + Schild/Schildhand oder 2-Hand)

Witcher hat mal sicher 1 für Rüstung und 1 für Waffe. Gabs da noch Schmuck? *grübel* Dann Handschuhe, Stiefel, Trophäe und in W3 Sattel und so.
(Boah, so lange nicht gespielt, dass ich total keine Ahnung mehr hab).

Kriterien: Hauptsache sieht gut aus. Nein, sollte schon passen und wenn Zufallszeugs droppt, möglichst nicht zu viele Sachen mit klassenfremden Stats drauf, ausser man hat die Möglichkeit andere Chars (Gruppen-NPCs oder Twinks) damit auszurüsten.
Ausserdem sollten die ganzen Boni und Sondersachen nicht zu kompliziert sein, damit man erst noch stundenlang Guides lesen muss, was denn nun gut oder besser ist. (Anm.d.Red.: das letzte gilt nur für mich, ich kenne da andere... )

--
You people today... you are the John Snows of Hardcore. You. Know. Nothing.

Palahn

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Gilde/Clan:
RPGuides "Divinity" - "Grotesque"

erstellt am 06.06.2016 um 16:48 Uhr   Homepage besuchen    Zitatantwort        #1928733

Versuche es doch mal mit den beiden Drakensang Spielen. Die kommen Baldur's Gate doch irgendwie recht nahe und waren einfach klasse. Auch das DSA Regelwerk war da recht gut umgesetzt.
Karras

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erstellt am 06.06.2016 um 17:30 Uhr       Zitatantwort        #1928734

Außer grafisch, muss ich gestehen, fand ich die alles andere als Klasse. Drakensangs Kampfsystem hat mich doch irgendwie nicht überzeugt, so dass ich das Addon schon gar nicht mehr angefasst habe. Story war auch eher 0815. Waren noch mehr Sachen die mich gestört haben, ist aber zu lange her, vielleicht gibts hier irgendwo auf dem Board einen Post von mir, wo ich meinen Senf dazu abgebe

Edit: Hab nochmal geschaut, damals hatte ich wohl kurzweilig trotz einiger Nervigkeiten durchaus meinen Spaß an dem Spiel, andererseits war das auch in einer Phase wo es nicht groß was anderes an PC RPGs gab und inzwischen gibt es einfach bessere Alternativen würde ich behaupten.

--
Karras

NorViz

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erstellt am 06.06.2016 um 21:19 Uhr       Zitatantwort        #1928741

Von Hand platzierter Loot, der dorthin passt wo man ihn findet, ist immer der Beste.

Das ist tatsächlich auch einer meiner größten Kritikpunkte an PoE. Durch einfaches neu laden und neu looten bekommst du teilweise komplett neuen Loot, was total langweilig ist. Zumal die Item-Eigenschafte tatsächlich wie in Excel zusammengebaut scheinen.

Gleichzeitig halte ich es für einen Riesenfehler, dass die Entwickler derzeit die Philosophie zu vertreten scheinen, dass Loot gebalanced sein muss. An Crom Faeyr in Baldurs Gate war zum Beispiel überhaupt nichts gebalanced, dass Ding war einfach mächtig und konnte einen Charakter von jetzt auf gleich um ein vielfaches effektiver machen (looking at you Viconia).

Das Problem ist natürlich, dass durchdesignter Loot zeitaufwendig ist. Denn man muss sich ja nicht nur interessante Item einfallen lassen, sondern idealerweise auch in die Welt einbinden. Stattdessen einfach ein paar Loot-Tabellen zu erstellen und an die unterschiedlichen Container zu hängen ist natürlich viel einfacher.

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Karras

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erstellt am 07.06.2016 um 08:12 Uhr       Zitatantwort        #1928747

Dem würde ich zustimmen, BG2 ist da natürlich ein besonders gutes Beispiel, da besonders viel aufwändiger Loot, teilweise noch mit ordentlich Lore platziert wurde. Wenn man Goldmengen oder Verkaufsloot per Zufallsgenerator generiert ist das eine Sache, aber bei wichtigen Items fühlt sich das echt besser an.

--
Karras

Master of Disaster

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Gilde/Clan:
starComa.worms

erstellt am 07.06.2016 um 23:43 Uhr eMail schreiben    ICQ 157567691  Zitatantwort        #1928775

NorViz schrieb am 06.06.2016 um 21:19 Uhr:

Gleichzeitig halte ich es für einen Riesenfehler, dass die Entwickler derzeit die Philosophie zu vertreten scheinen, dass Loot gebalanced sein muss.


Genau das ist die Stellschraube, deren Drehung alles anders und besser machen würde. Die Entwickler scheinen an Multiplayer-Balancing zu denken, was in einem Singleplayer-Spiel jedoch unnötig und sogar unschön ist.

Zufallstabellen halte ich nicht mal für absurd, sie sind nur falsch "austariert": Riesige Prachttruhen (auch hinter Wasserfällen), in denen 7 gp, ein billiger Trank und ein Lederhelm sind gibt es in fast allen RPGs ab NWN bis Skyrim.
Ein bisschen mehr Mut, um große Truhen mit "major"- statt "Ramsch + ein bisschen" Schatztabellen zu verbinden! Die Tabellen aus dem D&D Dungeon Master's Guide würden reichen, um das BG-Feeling zu erzeugen.

Und das PoE-Craftingsystem ist ein Paradebeispiel, wie das aufregende "was erwartet mich noch?" kaputtgespoilert werden kann.
Necris

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Österreicher aus Überzeugung

erstellt am 08.06.2016 um 00:01 Uhr       Zitatantwort        #1928776

Gleichzeitig halte ich es für einen Riesenfehler, dass die Entwickler derzeit die Philosophie zu vertreten scheinen, dass Loot gebalanced sein muss.


Das sollte schon sein. Wenn man mal Dark Souls mit dem Estoc oder Dark Sword vergleicht mit einem Spiel mit anderen Waffen, sollte es nicht um ein Vielfaches leichter sein, mit obigen Waffen alles zu besiegen.

Es muss nicht jeder Firlefanz austariert sein, aber es sollte sich zumindest in den gleichen Welten bewegen.

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tag 30: der gefallene apfel ist nicht zu seinem baum zurückgekehrt. muss sowas wie eine art abnabelungsprozess sein, eine rebellische phase in der jugend eines jeden apfels. -Private81

Therak

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erstellt am 08.06.2016 um 08:17 Uhr       Zitatantwort        #1928781

Balancing ist auch in einem SP-Spiel wichtig, da die Herausforderung für den Spieler ja beibehalten werden soll. Bei BG hatte es aber kaum Auswirkung, wenn ein Charakter eine besonders starke Ausrüstung hatte. Zum Teil wegen des Regelsystems, das eh Save & Load bei "wichtigen" Kämpfen vorsah.
Aszathoth

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erstellt am 08.06.2016 um 10:14 Uhr       Zitatantwort        #1928782

Was hat das Regelsystem damit zu tun daß man in einem CRPG speichern und laden kann? Und wieso war BG da irgendein Sonderfall?

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Despair

Therak

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erstellt am 08.06.2016 um 10:40 Uhr       Zitatantwort        #1928784

Wenn du nicht die richtigen Zauber ausgerüstet hattest, um die Zauber gegnerischer Zauberwirker zu kontern, haste in der Regel keine wirklichen Optionen gehabt.
Außer "sich hinter der Sichtweite der KI zu verstecken und mehrere Minuten zu warten, bis die gegnerischen Zauber verpuffen" ist für dich eine Option.
Aszathoth

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erstellt am 08.06.2016 um 10:49 Uhr       Zitatantwort        #1928785

wat. Baldur's Gatte hatte kein Counter Magic und außer den wenigen variationen von Dispel Magic/Spell Thrust gab es auch nichts mit dem man Magie aufheben konnten, wodurch sie entspreched wichtig waren. Trotz dessen konnte man den Schutzzauber-Spam gegnerischer Zauberwirker mit sehr unterschiedlichen Taktiken bekämpfen. Daß man Zauber X für Situation Y brauchte oder irgendeine Form von Trial & Error notwendig war ist also schlichtweg falsch. Der Eindruck kann natürlich entstehen wenn man keinen richtigen Gebrauch vom Zaubersystem macht oder es nicht versteht.

--
Despair

NorViz

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erstellt am 08.06.2016 um 12:26 Uhr       Zitatantwort        #1928788

Kleiner Zusatz zum Balancing-Argument: Ich meine hier nicht, dass es Items geben soll, die alle anderen Komplett in den Schatten stellen. Das war z.B. in BG mit Crom Faeyr nicht der Fall.

Ich rede davon, dass Spiele derzeit zu großen Teilen so konstruiert werden, dass die Loot-Progression linear ist. Man findet also immer mal wieder eine leicht bessere Waffe oder Rüstung.

Das geht so meiner Meinung nach aber nur dann in Ordnung, wenn man immer mal wieder nen plötzlichen Ausschlag nach oben in der Loot-Kurve hat. Crom Faeyr war so in BG 2 durchaus im Midgame schon erhältlich und war dann ohne echte Gewissensbisse bis zum Endgame (inkl. ToB) immer noch ein ziemlich gutes Item.

Dark Souls finde ich hier als Beispiel übrigens schwierig, da man theoretisch argumentieren kann, dass jedes Item seinen Nutzen hat. Hier steht häufig der tatsächliche Skill und die Kreativität des Spielers mit den entsprechenden Items mehr im Vordergrund, als einfach nur die reinen Werte.


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