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Autor Druckansicht   Thema: Bundestagswahl 2017
Seite: 1 2 3 >>
Necris

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Gilde/Clan:
Österreicher aus Überzeugung

erstellt am 16.09.2017 um 21:52 Uhr       Zitatantwort        #1937021

Grüße,

um mal die Diskussion etwas zu bündeln hier ein Topic. Bin ich der Einzige, der anhand der Plakate, Politiker und Themen etwas irritiert ist?

Vor nicht allzu geraumer Zeit haben sich die Parteien um die Mitte und gemäßigte Themen geprügelt. Die SPD und die CDU/CSU seien die "Normalsten", mit Rechts/Links außen wollte man nichts zu tun haben. Was ich nun beobachte ist alles andere als "normal".

Die AfD mit provokanten Positionen zwischen gemäßigt rechts (Familienwerte vertreten) und extrem rechts (Islamverbot). Die Piraten mit vernünftigen Parolen (Abbau des Überwachungsstaats) und absolut überzogenen Versprechen (bedingungsloses Grundeinkommen würdest du nichtmal als große regierende Partei durchkriegen, weil dir dann deine eigenen Leute abspringen). Ganz bizarr finde ich aber die Behauptung der FDP: "Neu: Jetzt mit Wirtschaftspolitik". War die Grundaussage der FDP nicht ein unregulierter Markt?

Alles in allem wirkt das eher wie Clownfiesta denn ein seriöser Wahlkampf.

--
tag 30: der gefallene apfel ist nicht zu seinem baum zurückgekehrt. muss sowas wie eine art abnabelungsprozess sein, eine rebellische phase in der jugend eines jeden apfels. -Private81

Therak

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erstellt am 16.09.2017 um 22:15 Uhr       Zitatantwort        #1937022

Was erwartest du bei so vielen Clowns auf allen Seiten - inklusive der Wählerseite. IMO mussten sich die Herren (und Damen) noch nie so verbiegen, um alle Seiten ansprechen zu können.

Plus: Durch die Skandale der letzten Zeit (stichwort: G20-Gipfel, Asylantenassis, Erdogan usw) findet zudem ein (noch) stärkerer Zustrom von links nach rechts statt, was für viele eine stärkere Schlammschlacht gen rechts legitimiert.

Hinzu kommt, dass Schulz wirklich einen enorm schwachen Kanzlerkanidat abgibt, was für mich auch ein Novum ist.

Was ich damit sagen will: Es ist insgesamt ziemlich chaotisch und "anders" als man es sonst gewohnt ist.
Per se nicht schlecht, weil dadurch manche Parteien vielleicht mal aufwachen. Ich fürchte mich nur vor manchen Konsequenzen.
C-Real

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Gilde/Clan:
MdA - Der Boss / RPGuides.de (RIP)

erstellt am 17.09.2017 um 11:17 Uhr   Homepage besuchen  ICQ 257806157  Zitatantwort        #1937032

Ja, es wird in diesem Wahlkampf wieder stärker polarisiert, nach links und rechts. Das zeigt aber auch wieder auf, wie diese Kategorien letztlich vor allen zur Selbstpositionierung genutzt werden, aber gar nicht so viel Orientierung bieten. Denn die AfD plakatiert ja beispielsweise auch mit "Leiharbeit abschaffen!", was auch eine Kernforderung der Linken ist.

Was ich bei dem jetzigen Wahlkampf eher am ernüchterndsten finde, ist die Rolle vieler Medien. Assig-abseitige Nischenblättchen versuchen sich mit Skandalisierung und Zuspitzung, aber die großen Vertreter ("Leitmedien") tun schlichtweg nicht ihren Job. Entweder sind die hier verblendet oder schlecht - beides ist nicht gut.
Man sieht ja, welche Effekte das hat: Wenn Therak sagt, Schulz wäre ein "enorm schwacher Kanzlerkandidat", spricht das schon für eine Lesart, die sich bereits schön in eine Richtung entwickelt hat und andere Betrachtungsweisen schon ausklammert. Mag sein, dass Martin Schulz taktische Fehler gemacht hat und das SPD-Programm selbst widersprüchlich ist (Stichwort: plakative, inhaltlich grob gestauchte Äußerungen zum ewigen Gender Pay Gap). Doch beobachten konnte man, wie von dieser Herausfordererseite immer wieder Vorschläge gemacht wurden, die sofort in der Luft zerrissen wurde, während sich die Kanzlerin samt der Union hinstellen konnten und mehr oder weniger plump sagten: "Über Rente müssen wir nicht diskutieren, machen wir irgendwann nach der Wahl". Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen...
Und in diesem Sinne kommen hier die Medien meiner Meinung nach nicht so wirklich ihrem Auftrag nach, wenn sie sich in seltsamer Huldigung ("Teflon-Kanzlerin, an der prallt alles ab!", "Sie schwebt wie präsidial drüber!") ergeben und dabei noch am Mythos weiterspinnen ("Sie denkt die Sachen vom Ende her!"). Eigentlich wäre es die Aufgabe diese Politik mal akribisch auseinanderzunehmen.

Das ist mein bleibender Eindruck bisher. Ansonsten kann man natürlich auch noch jede andere Partei in ihrem Auftreten und Wahlprogramm kommentieren. Ich weiß schon so grob, was ich wähle.

--
Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten. - Oscar Wilde

Therak

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erstellt am 17.09.2017 um 11:29 Uhr       Zitatantwort        #1937033

C-Real schrieb am 17.09.2017 um 11:17 Uhr:
Wenn Therak sagt, Schulz wäre ein "enorm schwacher Kanzlerkandidat"


Auf konfrontativer Ebene mit Merkel meine ich. Kanzerduell und Co in den Öffentlich Rechtlichen waren vom Kanzleramt mehr oder weniger vordiktiert, während Schulz grundsätzlich bereit gewesen wäre, bei neuen Formaten mitzumachen. Aber so blieb es halt bei für Merkel vordiktierte Fragen wo Schulz eben keine Chance hatte, sich irgendwie durchzusetzen.

Da hab ich just auch mal Gastbeiträge, bzw. Interviews gelesen, glaub von einem Ex-ZDFler, sowie von Jauch, die die Öffentlich Rechtlichen diesbezüglich kritisiert haben: Hier wird gekuscht, hier werden Anpassungen gemacht. Bloß niemanden in der Politik verärgern - außer vielleicht die AfD.

Persönlich glaube ich ja, dass ein "Wir haben diese neue Format entwickelt, aber die Kanzlerin wollte sich ihm nicht stellen..." eine größere Wirkung gehabt hätte, als "Wir haben das gleiche Format wie vor 20 Jahren mit vordiktierten Fragen und unfähigen Moderatoren, damit die Kanidaten ihre auswendig gelernten Antworten abgeben können".

In diesem Zusammenhang: Welche Parteien sind nochmal gegen die GEZ-Gebühren?
Moderator
juh

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erstellt am 17.09.2017 um 11:43 Uhr       Zitatantwort        #1937034

Dito. Wenn die Kommunikation zwischen den Beteiligten nicht mehr funktioniert, wird das demokratische System nicht funktionieren. So ist seinerzeit die Republik der Athener, und auch die Weimarer Republik zugrunde gegangen. Zeit für ein Redesign. Sehe nur niemanden, der Ahnung hat, wie das geschehen sollte. Die entscheidenden Komponenten sind mir auch noch nicht klar.

Schulz hatte seine Chance, und hat sie nicht genutzt. Evtl. war er einfach zu schlecht beraten. FDP macht die alten Fehler, Linke ist wegen G20 angeschlagen, Grüne zu elitär, AfD nur polemisch, CDU im Energiesparmodus. Womit haben wir sowas nur verdient. Vermutlich ist das die Quittung für 8 Jahre politischen Desinteresses des Establishements.

--
You encounter 1d6 statisticians.
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Karras

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erstellt am 17.09.2017 um 13:23 Uhr       Zitatantwort        #1937035

Presseklub hat im WDR5 darüber heute geredet, fands recht gut, mal paar klare Worte. Das große Koalition der Demokratie schadet, dass AfD Wähler aus völlig verschiedenen Gründen die wählen, aber viele von denen gar nicht von den AfD Inhalten überzeugt sind. Was ja schon wieder für die Hysterie und den Skandal- und Emotionsbetonten Wahlkampf dieser Partei spricht. Dass die kleinen vorallem Zuwachs haben weil die Leute mit den Volksparteien unzufrieden sind. Das sich kaum jemand um die jungen Leute und die Nichtwähler bemüht. Eine These fand ich besonders schön: Große Koalition bedient Rentner, dadurch wird wiederum mehr Politik für den älteren Teil der Bevölkerung gemacht, diese ist nicht zukunftsweisend oder gut auf Veränderungen eingestellt und dadurch wächst dann die Unzufriedenheit im Land nur weiter.

--
Karras

NotX-Lated

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erstellt am 17.09.2017 um 18:25 Uhr       Zitatantwort        #1937040

Finde die These reichlich random. Sowohl von der Prämisse als auch von den daraus gezogenen Schlussfolgerungen. :X
Moderator
juh

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erstellt am 17.09.2017 um 19:49 Uhr       Zitatantwort        #1937041

Genau, wer Protest ausdrücken will, kann auch nicht-nationalistische Kleinparteien wählen. Da muss schon Neigung dazukommen, um AfD zu wählen.

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Administrator
Abraxas

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erstellt am 17.09.2017 um 20:47 Uhr eMail schreiben      Zitatantwort        #1937042

Schulz und andere haben einfach das Problem, das die Merkel-CDU ihnen kaum Punkte öffentlichen Interesses "überlässt", über die sie sich differenzieren könnten. Ich könnte jetzt nicht sagen, wo genau sich die SPD in ihren Zielstellungen grundsätzlich von der aktuellen CDU-Politik unterscheidet. Also mal abgesehen von Phrasen wie "5 Millarden für die Schulen" und so. Vor der letzten Wahl gabs wenigstens noch den Mindestlohn...
NotX-Lated

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erstellt am 17.09.2017 um 20:53 Uhr       Zitatantwort        #1937043

Die SPD könnte sich mit Gewerkschaftsnähe und gemäßigter Umverteilungs-Rhetorik profilieren. Tut sie aber nicht.
Necris

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Gilde/Clan:
Österreicher aus Überzeugung

erstellt am 17.09.2017 um 21:42 Uhr       Zitatantwort        #1937044

juh schrieb am 17.09.2017 um 19:49 Uhr:

Genau, wer Protest ausdrücken will, kann auch nicht-nationalistische Kleinparteien wählen. Da muss schon Neigung dazukommen, um AfD zu wählen.


Nur könnte es im Gegensatz zu den kleinen "Wegwerfparteien" dazu kommen, dass die AfD in den Bundestag kommt. Ich rechne sogar ganz fest damit. Ich hoffe nicht, aber ich vermute es.

Die Parteivorsitzenden haben genug Verwirrung gestiftet, dass man garnicht mehr richtig weiß, wofür die sind. Aber viel Wahlwerbung ist für mich auch pauschal Protest: "Dagegen, weils nicht dafür ist." Angeführt von der MLPD (Protest ist links.) mosern alle herum, wie blöd und schlecht die derzeitige Politik doch ist. 2013 habe ich wenigstens noch die ein oder andere "Ausbaustrategie" in Erinnerung (Kitaplätze etc. verbessern), aber es wird nur noch auf dem bestehenden System und den Machern herumgehackt.

Trotzdem: Eine klare Linie suche ich vergebens. Dabei ist gerade das Stimmensplitting doch ein hervoragendes Tool, um eine Koalition zu begünstigen. Erststimme der bevorzugten Partei die in deinem Wahlkreis realistische Chancen haben. Zweitstimme an die Partei, mit der du die Politik der großen Partei der Erststimme "abwandeln" willst.

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Moderator
juh

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erstellt am 18.09.2017 um 01:21 Uhr       Zitatantwort        #1937047

Stimmensplitting hat den Effekt, dass fast nur Direktkandidaten in den Bundestag kommen, nicht die weniger extrovertierten, dafür aber vielleicht sachkundigeren Kandidaten von den Listenplätzen. Ist schon letzte Mal passiert.

Die einzige Lösung, die ich sehe, ist stärkere aktive Beteiligung der jüngeren (U50) an der Politik. Nur so lässt sich die Dominanz der Rentnerlobby brechen. Habe aber selbst weder Lust noch Zeit dafür, von daher kann ich das kaum von anderen verlangen.

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Necris

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Gilde/Clan:
Österreicher aus Überzeugung

erstellt am 18.09.2017 um 23:05 Uhr       Zitatantwort        #1937074

Randnotiz: Spielt mir da die Welt einen Streich oder heißt der AfDler wirklich Nicolaus Fest?

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Calahan

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Jagged Alliance

erstellt am 24.09.2017 um 19:08 Uhr       Zitatantwort        #1937164

Wenn ich manche Beiträge hier lese, habe ich immer eine Leserzuschrift bei Zeit-Online im Kopf, wo mal wieder der morgendliche Kater die AfD ausbaden musste.

Sinngemäß:

"Es ist geradezu lächerlich, das man sich bei solchen Artikeln nach der Wahl fragen wird, wieso man die Wähler der AfD nicht überzeugen konnte..."
Therak

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erstellt am 24.09.2017 um 19:13 Uhr       Zitatantwort        #1937165

Als ob man die Wähler der AfD durch irgendwas überzeugen könnte. Was ihnen nicht in den Kram passt ist doch automatisch gleich gefälscht und gelogen
Karras

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erstellt am 24.09.2017 um 19:17 Uhr       Zitatantwort        #1937166

Stimme da Therak zu, mit logischen Argumenten kommt man da meistens nicht weit.

--
Karras

Calahan

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Gilde/Clan:
Jagged Alliance

erstellt am 24.09.2017 um 19:28 Uhr       Zitatantwort        #1937167

Bei aktuellen Äußerungen vieler Politiker frage ich mich gerade, wann die Frage aufkommt, ob Wahlen eine Gefahr für die Demokratie sein könnten.

Den Vogel hat ja Altmaier abgeschossen, als er geraten hat, lieber nicht zur Wahl zu gehen.
Calahan

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Gilde/Clan:
Jagged Alliance

erstellt am 24.09.2017 um 19:29 Uhr       Zitatantwort        #1937168

Therak schrieb am 24.09.2017 um 19:13 Uhr:

Als ob man die Wähler der AfD durch irgendwas überzeugen könnte. Was ihnen nicht in den Kram passt ist doch automatisch gleich gefälscht und gelogen


Man hat halt von den Besten gelernt
Calahan

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Gilde/Clan:
Jagged Alliance

erstellt am 24.09.2017 um 19:32 Uhr       Zitatantwort        #1937169

Vielleicht ist das Stimmvieh nach Jahren rot-grüner Erziehungslehre auch nicht mehr reif für die Demokratie? Nach deren Ansicht wird man ja nicht mit Schwächen geboren, sondern es kommt aufs ideologische Umfeld an.
Calahan

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Gilde/Clan:
Jagged Alliance

erstellt am 24.09.2017 um 19:48 Uhr       Zitatantwort        #1937170

Karras schrieb am 24.09.2017 um 19:17 Uhr:

Stimme da Therak zu, mit logischen Argumenten kommt man da meistens nicht weit.


Ich trinke zwar gerade ein wenig Wein, ich würde aber gerne ein logisches Argument sehen, mit dem man bei mir zB nicht weit kommen würde.

Auch wenn bekannt ist, das Alkohol die Wahrnehmung trübt und gewisse Kontrollen ausschaltet, bin ich mir sicher, das ich solche Logik immer noch schlagen kann.
Eberon

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Gilde/Clan:
Garde der Allianz

erstellt am 24.09.2017 um 20:16 Uhr   Homepage besuchen    Zitatantwort        #1937171

Calahan schrieb am 24.09.2017 um 19:28 Uhr:

Den Vogel hat ja Altmaier abgeschossen, als er geraten hat, lieber nicht zur Wahl zu gehen.
[Externer Link - Bitte einloggen oder registrieren]


--
wande si ne wizzen waz si tuont

NotX-Lated

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erstellt am 24.09.2017 um 20:23 Uhr       Zitatantwort        #1937172

Calahan schrieb am 24.09.2017 um 19:48 Uhr:

Karras schrieb am 24.09.2017 um 19:17 Uhr:

Stimme da Therak zu, mit logischen Argumenten kommt man da meistens nicht weit.


Ich trinke zwar gerade ein wenig Wein, ich würde aber gerne ein logisches Argument sehen, mit dem man bei mir zB nicht weit kommen würde.

Auch wenn bekannt ist, das Alkohol die Wahrnehmung trübt und gewisse Kontrollen ausschaltet, bin ich mir sicher, das ich solche Logik immer noch schlagen kann.

Er schrieb "meistens". Und bei den AFD-Wählern, die ich kenne, stimmt das. Zumeist sind das frustrierte, abgehängte KenFM-Abonnementen.
Möglicherweise bist du eine Ausnahme. Möglicherweise kannst du deine Position vollkommen logisch auf rückwärtsgewandten, äh, konservativen oder traditionalistisch-identitären Prämissen herleiten. Dann macht das deinen Standpunkt aber immer noch nicht besser.
Calahan

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Jagged Alliance

erstellt am 24.09.2017 um 20:44 Uhr       Zitatantwort        #1937174

NotX-Lated schrieb am 24.09.2017 um 20:23 Uhr:


Er schrieb "meistens". Und bei den AFD-Wählern, die ich kenne, stimmt das. Zumeist sind das frustrierte, abgehängte KenFM-Abonnementen.


Das wage ich stark zu bezweifeln. Nicht, das es KenFM-Abbonnenten sind, sondern das Du einen kennst. Außer von dem Bild, was allgemein von denen transportiert wird, die Dir nahestehen. Das nennt man Filterblase.

NotX-Lated
Dann macht das deinen Standpunkt aber immer noch nicht besser.


Was habe ich denn für einen Standpunkt? Edit: Sorry, ah ja. Habe ich nicht auf mich bezogen. Aber ja, wenn mir mein persönliches Umfeld wichtiger ist, als irgendwelche Maßnahmen, die dieses in eine Art umändern möchte, welche mir nicht gefällt, dann stimmt das. Weshalb mir zB auch Gentrifizierung besser gefällt, als Politik, die jegliche Bauvorhaben torpediert und das Elend als Status Quo verfestigen will.
Calahan

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erstellt am 24.09.2017 um 21:05 Uhr       Zitatantwort        #1937175

Ich hätte auch FDP wählen können, die mir unter Lindner nicht schlecht gefällt. Aber dieses ständige Bashing ohne jegliche Recherche, einfach weil Bashing Grundlage gerade linker Politik ist und CDU/CSU da ohne Widerstände so einfach mitgemacht hat, war mir zuviel.
NotX-Lated

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erstellt am 24.09.2017 um 21:06 Uhr       Zitatantwort        #1937176

Calahan schrieb am 24.09.2017 um 20:44 Uhr:
Das wage ich stark zu bezweifeln. Nicht, das es KenFM-Abbonnenten sind, sondern das Du einen kennst. Außer von dem Bild, was allgemein von denen transportiert wird, die Dir nahestehen. Das nennt man Filterblase.

Wohnst du in Leipzig? Dann stelle ich dir Leute gerne mal vor. Ansonsten: Wenn du meine Aussage nicht einmal inhalicht anzweifelst, was genau war jetzt eigentlich dein Gegenargument. Das nennt sich Strohmann.

Was habe ich denn für einen Standpunkt? Edit: Sorry, ah ja. Habe ich nicht auf mich bezogen. Aber ja, wenn mir mein persönliches Umfeld wichtiger ist, als irgendwelche Maßnahmen, die dieses in eine Art umändern möchte, welche mir nicht gefällt, dann stimmt das. Weshalb mir zB auch Gentrifizierung besser gefällt, als Politik, die jegliche Bauvorhaben torpediert und das Elend als Status Quo verfestigen will.

Ja, du ziehst dich in kurzsichtige Fettärschigkeit zurück. Das kann deine Haltung sein, aber das macht weder dich noch den durchschnittlichen AFD-Wähler besser.
Calahan

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erstellt am 24.09.2017 um 21:15 Uhr       Zitatantwort        #1937177

Erst kommt man mit Logik, dann wird Logik negativ dargestellt, "weil man logisch auf Konservatismus zurück schließen kann" und endet in kurzsichtige Fettärschigkeit.

Du kapierst es nicht, nicht wahr?
NotX-Lated

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erstellt am 24.09.2017 um 21:17 Uhr       Zitatantwort        #1937178

Nein. Erklär's mir. Insbesondere auch den Punkt, an dem ich Logik "negativ darstelle".
Calahan

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erstellt am 24.09.2017 um 21:27 Uhr       Zitatantwort        #1937179

NotX-LatedMöglicherweise kannst du deine Position vollkommen logisch auf rückwärtsgewandten, äh, konservativen oder traditionalistisch-identitären Prämissen herleiten. Dann macht das deinen Standpunkt aber immer noch nicht besser.


Wenn ich das kann, kann doch Logik nur falsch oder fehlerhaft sein. Denn das Ergebnis passt Dir nicht. Diese Ansicht kann man ja vertreten, dann sollte man aber Logik nicht für sich selbst beanspruchen. Logik darf man nicht mit Ideologie verwechseln.

Ich weiß, Du selbst kamst nicht mit Logik. Aber was hast Du dann sonst zu bieten, außer Beleidigungen?
NotX-Lated

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erstellt am 24.09.2017 um 21:54 Uhr       Zitatantwort        #1937180

Logik ist die Lehre vom Schließen. Du kommst von räudigen Prämissen durch korrektes Schließen zu gültigen Schlüssen. Trotzdem hast du räudige Prämissen. Du musst dich nicht differenziert mit Problemen auseindersetzen oder für Mitmenschen interessieren wollen. Aber dann kann ich ein Urteil über dich als Menschen mit derartigen Prämissen fällen, ohne an einer Stelle logisches Schließen als negativ darzustellen.
1:
Wohnst du in Leipzig? Dann stelle ich dir Leute gerne mal vor. Ansonsten: Wenn du meine Aussage nicht einmal inhalicht anzweifelst, was genau war jetzt eigentlich dein Gegenargument. Das nennt sich Strohmann.

2:
Wo stelle ich Logik als negativ dar?
Necris

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Gilde/Clan:
Österreicher aus Überzeugung

erstellt am 24.09.2017 um 22:00 Uhr       Zitatantwort        #1937182

Könntet ihr euch bitte in einem gesittenen Ton unterhalten? Wir sind schließlich nicht in einer Eckkneipe.

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tag 30: der gefallene apfel ist nicht zu seinem baum zurückgekehrt. muss sowas wie eine art abnabelungsprozess sein, eine rebellische phase in der jugend eines jeden apfels. -Private81

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