Willkommen Anonymous, es sind 51 User online. [ Anzeigen ]


[RPG]Board Pen & Paper Rollenspiele Pen & Paper Allgemein


[ Login ] [ Registrieren ] [ Abo ] [ Suche ] [ Profil ] [ Hilfe ]


Operatoren: Io
Moderatoren:
[ ANTWORTEN ]

Autor Druckansicht   Thema: Eigenes Würfelsystem
Seite: 1
Kaivaz

Profil anschauen ]

erstellt am 14.10.2017 um 01:09 Uhr eMail schreiben      Zitatantwort        #1937522

Hallo zusammen, ich arbeite an einem eigenen Würfelsystem, bzw. Ability Check System für mein eigenes P&P.

Ich wollt es hier einmal vorstellen und würde mich sehr über eure Anregungen und Reaktionen freuen.
Vor allem zwei Fragen hätte ich gerne beantwortet:
Wirkt das System brauchbar ? Und wirkt das System gut verständlich ?

Vorab, hier geht es bisher NUR um Ability Checks.
Mit Fertigkeiten und Fertigkeitswerten sind im Folgeneden Abilitys wie aus D&D gemeint. Schwierigkeitslevel representiert die Difficulty Class DL.



Sobald euer Charakter eine Tätigkeiten ausüben möchte, für die ein gewisses Können gefragt ist, so werdet ihr eine Fertigkeitsprobe vollführen müssen.
Ziel jener Proben ist es zu bestimmen, ob eine Figur eine erwünschte Handlung auch erfolgreich ausführen kann. Im Verlauf eines Abenteuers werdet ihr vermehrt auf eure Fähigkeiten zurügreiffen müssen, um in eurem Vorhaben voranzukommen.
Für jede Fertigkeitsprobe muss der GM zunächst entscheiden, welcher der 8 Fertigkeiten geprüft werden soll. Dies kann von Fall zu Fall varriieren und bedarf teilweise auch Interpretationsspielraum. Möchte euer Charakter ein Schloß knacken, so werdet ihr eure Geschicklichkeit teste müssen, während der Versuch eine Person zu verführen euer Charisma bennötigt.
Hat sich der GM für einen Fertigkeitswert entschieden, der erpropt werden soll, so entscheidet er sich nun für ein Schwierkeitslevel ( kurz SL ), das eine auszuführende Handlung besitzt.

Typische Schwierigkeitslevel

Handlungsanspruch SL

Sehr einfach 5
Einfach 8
Medium 11
Schwer 14
Sehr schwer 17

Diese SL bieten jediglich Richtwerte und müssen nicht unbedingt eingehalten werden.
Hat der GM sich für ein SL entschieden, so liegt es nun an dem Spieler, diesen zu bieten.

Dies funktioniert, indem ein Spieler einen d20 Würfelt und das Ergebniss mit dem beanspruchten Fertigkeitswert vergleicht. Fällt der Wurf höher aus als der Fertigkeitswert, so wird im nächsten Schritt addiert, war der Wurf jedoch niedriger, so wird subtrahiert.
Das Endergebniss für die Fertigkeitsprobe errechnet sich nun aus dem Fertigkeitswert selbst PLUS, bzw. MINUS der Hälfte der Differenz zwischen dem erwürfelten Wert und dem Fertigkeitswert.

Danach wird das Endergebniss mit dem SL verglichen. Fällt das Ergebniss gleich groß oder größer aus, so war die Fertigkeitsprobe ein Erfolg, ist das Ergebniss jedoch kleiner als das SL, so war die Probe ein
Fehlschlag.

Im Falle, das beim Teilen eine Dezimalzahl ensteht, so wird in allen Fällen abgerundet.

Ein Beispiel für eine Fertigkeitsprobe:

Es soll eine Probe für Agilität bestanden werden.
Das SL entspricht 11. Der Fertigkeitswert für Agilität beträgt 15.
Nun wird gewürfelt. Das Ergebniss des Wurfes war eine 7. Da der Wurf niedriger ausfällt als der Fertigkeitswert, muss im nächsten Schritt subtrahiert werden.
Das Endergebniss der Probe erechnet sich aus dem Fertigkeitswert ( 15 ) MINUS der Hälfte der Differenz von 15 und 7 :
15 - 7 = 8. Dann 8 / 2 = 4 .
Somit kommt man auf 15 - 4 = 11.

Zum Schluss wird das Endergebniss mit dem SL verglichen. Da das Ergebniss gleich groß ausfällt, wie der SL, gilt diese Probe als bestanden.
juh

Profil anschauen ]

erstellt am 14.10.2017 um 09:57 Uhr       Zitatantwort        #1937524

Ich musste es mir dreimal durchlesen, ehe ich die Regel verstanden habe. Und selbst jetzt verstehe ich noch nicht die statistische Grundlage - hast du mal gerechnet oder simuliert, ob das System ausgewogene Ergebnisse bringt? Zudem erfordert jede Probe mehrere Würfe und Berechnungen. Ich bezweifle, dass viele andere es leichtverständlich finden werden.

--
You encounter 1d6 statisticians.
Roll for initiative!

Trathos

Profil anschauen ]

erstellt am 14.10.2017 um 13:38 Uhr       Zitatantwort        #1937528

Ich habe es auch erst beim dritten mal so halbwegs verstanden. Ich finde es sehr umständlich und kompliziert, wie mein Vorredner schon sagte, da auch jede Probe öfter geworfen und berechnet werden muss. Ich weiß ja nicht, welches System du vorher gespielt hast, aber ich als D&D'ler wäre davon nicht angetan, da ich spielen will und nicht den Abend mit rechnen verbringen möchte ;P
Pyrokar

Profil anschauen ]

erstellt am 14.10.2017 um 15:54 Uhr       Zitatantwort        #1937530

Wo siehst du denn den Vorteil deines Würfelsystem zum Beispiel gegenüber dem von D&D?
Kaivaz

Profil anschauen ]

erstellt am 14.10.2017 um 16:43 Uhr eMail schreiben      Zitatantwort        #1937531

Hallo zusammen,
eure Reaktion zeigt mir schon, das ich nochmal an einigen Stellen ran muss ^^. Ich hab aber erwartet, das ich auf Komplikationen treffe.

Zuerst muss ich korrigieren, das eigentlich nur einmal gewürfelt und gerechnet werden muss. Tut mir leid, wenn es irgendwo zu Missverständnissen kam. Ich habe versucht das ganze nochmal etwas umzuschreiben, vielleicht ist es nun verständlicher.

Nun macht der Spieler eine Fertigkeitsprobe.
Dies Funktioniert, indem ein Spieler den geforderten Fertigkeitswert als Basis nimmt. Es wird ein d20 gewürfelt und das Ergebniss des Wurfes mit dem Fertigkeitswert veglichen. Fällt der Wurf höher aus, so darf die halbe Differenz der beiden Zahlen zum Fertigekeitswert hinzugefügt werden. Fällt der Wurf niedriger aus, so muss die halbe Differenz des Wurfergebnisses und des Fertigkeitswert abgezogen werden.
Damit ergibt sich als Faustregel:

Fertigkeitswert PLUS bzw. MINUS der halben Differnz zum Würfelergebniss.

Der daraus resultierende Wert wird zum Schluss mit dem SL verglichen. Fällt der Wert höher oder gleich groß aus, wie das SL, so gilt die Probe als bestanden, ist der Wert jedoch niedriger als das SL, so war die Probe ein fehlschlag

Im Falle, das beim Teilen eine Dezimalzahl ensteht, so wird in allen Fällen abgerundet.

Ein Beispiel für eine Fertigkeitsprobe:

Es soll die Agilität eines Charakters mit dem Wert 11 getestet werden. Es muss ein SL von 8 überboten werden.

Nach dem Wurf mit einem d20 erhält man eine 5.
Das heißt im folgenden muss subtrahiert werden.

Faustregel:

Fertigkeitswert MINUS halbe Differenz:
( Differnz = 11 - 5 = 6 )
( Halbe Differenz = 6 / 2 = 3 )

11 - 3 = 8

Man erhält einen Wert von 8, welcher gleich groß ist wie das SL. Damit zählt die Probe als bestanden.
Kaivaz

Profil anschauen ]

erstellt am 14.10.2017 um 16:46 Uhr eMail schreiben      Zitatantwort        #1937532

Und den Vorteil zum klassischen DnD System finde ich darin, dass

1.) Alle Werte einen vorhersehbaren Wert von 1-20 annehmen und nicht darüber hinaus schießen
2.) Die Werte nicht so sehr streuen, wie beim DnD System
( Hier kann man mit einem Fertigkeitswert von 10
mindestens eine 6 und maximal eine 15 erhalten )
juh

Profil anschauen ]

erstellt am 14.10.2017 um 17:29 Uhr       Zitatantwort        #1937533

Ok, jetzt hab ich es verstanden. Klingt ganz vernünftig. Probiers doch mal aus. Die Sache mit dem Halbieren ist noch etwas umständlich, aber ich verstehe, dass dadurch jemand mit sehr hohem Wert stets einfache Proben schafft, und umgekehrt jemand mit einem niedrigen Fertigkeitswert schwere Proben stets vergurkt.

--
You encounter 1d6 statisticians.
Roll for initiative!

Seite: 1
Druckansicht   Thema: Eigenes Würfelsystem  
[ ANTWORTEN ]

[RPG]Board Pen & Paper Rollenspiele Pen & Paper Allgemein

  


[RPG]Board 1.94.01 wird betrieben von Sebastian "Pandur" Olle.
Programmiert von Andreas "Monti" Bytzek.
Nutzungsbedingungen / Impressum / Haftungsausschluss / Datenschutz
Scriptlaufzeit: 0.30 sec